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Bauen in Zukunft – Strategien des Landes Salzburg

Daniel Burtscher (Landesbaudirektion – Land Salzburg)

Modul I, Di., 17. September 2019, Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau)

Heute wird mehr denn je über das Bauen, Wohnen und Leben der Bevölkerung gesprochen und in Medien berichtet. Es scheint als sei eine generelle Unzufriedenheit vorhanden, da die vorhandenen Arbeitsweisen und Verträge die Situation nicht wiedergeben bzw. wiedergeben können. Exemplarisch sei an dieser Stelle aufgezählt:

  • Kostenüberschreitungen
  • Terminprobleme
  • Qualitätsprobleme
  • Billigstbieterprinzip (~Angemessenheit des Preises)
  • Flut von MKF u.v.m.

Mögliche Strategien zur Verbesserung der Situation zeigen unterschiedliche Modelle und Ansätze auf. So wird beispielhaft das Alliancing (Zielverträge) vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Form eines Zielkostenvertrags oder um eine "Gewinn / Schmerz" -Anteilsvereinbarung. Sie führen einen Mechanismus ein, der es dem Auftragnehmer ermöglicht, an den Vorteilen von Kosteneinsparungen teilzuhaben, aber auch einen Teil der Kosten zu tragen, wenn Kostenüberschreitungen auftreten.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Schlagwörter, die nicht nur als solche verstanden werden sollen. Als Beispiel ist hier der Minergie-Standard angeführt, welcher in der Schweiz vorbildliche Wirkung erzeugt, um ressourceneffizient und im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln. Bei der Digitalisierung ist die Baubranche mit dem neuen Modell „BIM – building information modelling“ konfrontiert. Dies ist nicht als eine Software anzusehen, wie es von so manchen Unternehmen bewertet wird, sondern als Prozessänderung im Bauwesen.

www.salzburg.gv.at/dienststellen/abteilungen/206

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