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Unterschiedliche Holzbauweisen und -systeme in der Praxis

Tom Kaden, TU Graz

Modul I, Di., 17. September 2019, Einführung (Status quo mehrgeschossiger Holzbau)

Den gerade in den Großstädten zunehmenden Druck auf den Wohnungsmarkt muss man mittlerweile als Wohnungsnot benennen. Der moderne Holzbau in der Stadt ist durchaus als Ausdruck einer gesellschaftlich determinierten Notwendigkeit zu verstehen: Wir reagieren mit architektonisch- ingenieurtechnisch neuen Lösungsansätzen auf den dramatischen klimatischen Imperativ. Es gibt einen riesigen Veränderungsdruck im Neubaubereich, dem keinesfalls mit immer dickeren Dämmschichten aus geschäumtem Heizöl zu begegnen ist! Wenn wir stattdessen den nachwachsenden Baustoff Holz klug in den Primärkonstruktionen der Wohn- und Gewerbebauten einsetzen, können wir zumindest im Baugewerbe den Anteil der grauen Energie erheblich senken. Es steht außer Frage, dass der aktuelle Holzbau in den DACH-Ländern ingenieur- und fertigungstechnisch allen anstehenden Bauaufgaben gewachsen ist und dass der konsequente Einsatz des Werkstoffes Holz einen wesentlichen Beitrag zum ressourcenschonenden Bauen liefern kann.

Univ. Prof. Tom Kaden, TU Graz und Geschäftsführer und Partner von Kaden + Lager GmbH
www.kadenundlager.de

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