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Design
Was GestalterInnen so alles einfällt
Kistenwald
Ein ganzer Wald zu Hause am Nachtkastl – mit dieser Kiste aus dem Hause Naef wird’s machbar. 21 Holzarten mit ihrer jeweils typischen Maserung und Farbgebung gibt’s in der so genannten „Holzkollektion“.
Gadget-Legende
Apps auf Smartphones gibt es unzählige, doch mit keinem einzigen lässt sich ein Butterbrot streichen, ein Stecken schnitzen oder eine lockere Schraube anziehen. Dafür eignet sich noch immer am besten das gute alte Sackmesser.
Privatflieger
Das Design für den Flieger “Yoshida Hishou“ geht auf das Jahr 1911 zurück, ist in Sachen Ästhetik aber noch immer ein Prachtstück. Der Bausatz besteht aus Balsaholz, Styropor und Gummibändern.
Holzwelle
Der Entwurf geht auf das Jahr 1940 zurück, aber erst heuer wurde das Stück mit seiner organischen Wellenform auf der Mailänder Möbelmesse vorgestellt.
Traumzoo
Das „Jungle Friends Bamboo“-Mobile aus nachhaltig gewonnenem Bambus ist eine fast archaisch anmutende Abwechslung zu allerlei albtraumfördernden Vertretern dieser Anti-Munter-Macher.
Scheibchenweise
Mit gelungenen Garderobenständern ist die Welt der Möbel nicht gerade übersät. Das dachte sich auch der äußerst umtriebige britische Top-Gestalter Tom Dixon und entwarf, draußen im Londoner Industriegebiet Portobello Docks, unter anderen den „Peg Coat Stand“.
Die Wanne ist toll
Für ihre Badewanne „Ofuro“ ist die italienische Bäderfirma Rapsel von der Style-Auskenner-Bibel „Wallpaper“ mit der Auszeichnung „Best 2010“ geehrt worden.
Rundling
Das Sichtbarmachen der Handwerkskunst war ihm wichtig. Souveränität sollen sie ausstrahlen, auf keinen Fall prätentiös sein. Das sind die stilistischen Eckdaten, die der deutsche Mode-Designer Wolfgang Joop zu seiner ersten Möbelkollektion, die er für die Neue Wiener Werkstätte entwarf, anmerken will.
Tuchfühlung
Aus einer sehr erfrischenden und ebenso überraschenden Kollektion des größten Schweizer Möbelhauses namens Pfister stammt dieser Kleiderschrank der etwas anderen Art, entworfen von Moritz Schmid.
Hüttengaudi
Das gertenschlanke Gartenhaus stammt aus der Feder von Nils Holger Moormann, der „Nr. 1 des beherzten Möbelhandels“, wie ihn manche nennen.
Big Vogel
Ob man dem Designer des Nistkastens „Big Brother“ namens Dennis Nino Clasen einen Vogel im Sinne einer Paranoia vor dem totalen Überwachungsstaat unterjubeln kann, sei dahingestellt.
Brett vor dem Topf
Schneidbrett, Jausenbrett, Untersetzer oder einfach nur Objekt: Die Zielgruppe, die sich für das Holzteil „Pro“ interessieren könnte, lässt sich weit fassen.
Der Sieg der Knöpfe
16 Arbeitsstunden und insgesamt zwanzig Arbeitsschritte werden benötigt, bis das „Wooden Radio“ empfangsbereit ist und zum Versand in Seidenpapier gewickelt wird.
Schnabel auf
Wer sein eigenes Nest schon gebaut hat, sich Freund des gefiederten Getiers nennt und zudem auf alternative Energien setzt, der hat in Form dieser Vogelbleibe ein Objekt gefunden, das sein Herz höher schlagen lassen dürfte.
Form follows Brett
Rechtzeitig zu seinem 75. Geburtstag legt das kultige Möbelunternehmen Artek aus Helsinki einen Entwurf von 1974 neu auf. Wer denkt, das Stück sei im Werkunterricht für die Stube von Fred Feuerstein entstanden, irrt.
Reisebibliothek
Garcia will mit diesem Entwurf vor allem den Nomaden-Typus unter den Leseratten ansprechen. Verfügt man nämlich über die nötige Wohnfläche, dann kann dieses Objekt, das zwischen Kunst und Design angesiedelt ist, gleich einem Hamsterrad bestiegen werden.




















