
Die Zeit drängte von der ersten Sekunde an. Nach dem Erdbeben in L’Aquila am 6. April 2009 waren auf einen Schlag rund 70.000 Menschen in der Region ohne Haus oder Wohnung.
Sie wurden unter anderem in Zeltstädten untergebracht, die im Sommer und Herbst leidlich dazu geeignet sind, als provisorische Unterkünfte herzuhalten. Aber spätestens Ende Oktober wird es auch in den Abruzzen kalt und bis dahin sollte ein Großteil der Menschen neue Wohnungen haben.
Entgegen den landesüblichen Gepflogenheiten reagierte die Protezione Civile, der italienische Zivilschutz, schnell: Bereits im Mai 2009 startete ein internationales Ausschreibungsverfahren zur Errichtung von 150 neuen Wohnhäusern.
Mehr zum Aufbau in L'Aqulia im Zuschnitt 36 oder online unter www.zuschnitt.at
Unter Youtube.com ist die Baustelle in Zeitraffer zu sehen.