Forschungspanorama

Aktuelles aus Forschung und Technik

  • Das Holzbüro im Sommer
    Text: Frank LattkeText: Stefan MayerhoferEnergiesparen, da denkt man meist an Maßnahmen im Winter. Gerade im Bürobau aber entsteht ein beträchtlicher Teil des Jahresenergiebedarfs im Sommer. Im Gegensatz zu Wohngebäuden wird das Raumklima in Bürogebäuden von höheren solaren Einträgen durch größere Verglasungen und höhere interne Lasten, die durch eine Vielzahl von technischen Geräten und eine größere Personendichte entstehen, bestimmt.
  • Wechselndes Raumklima – Einflüsse auf Holztragwerke
    Wie zahlreiche Beispiele beweisen, ist der erfolgreiche Einsatz von Massiv- und Brettschichtholz auch in Bauwerken mit starken Klimaschwankungen, wie z.B. bei Eis- oder Schwimmhallen, möglich. Durch korrekte Planung, Ausführung und Instandhaltung der Bauwerke zeigt hier der Werkstoff Holz seine Vorzüge.
  • Qualitätssicherung in der Brettschichtholzproduktion
    Text: Eva GuttmannBrettschichtholz ist die konstruktive Basis der meisten Hallenkonstruktionen aus Holz. Dabei handelt es sich um Bauteile, welche aus mindestens drei faserparallel miteinander verklebten, getrockneten Brettern oder Brettlamellen bestehen.
  • Kielstegelement
    In einer außergewöhnlichen Diplomarbeit mit dem Titel „Entwicklung eines lastabtragenden Bauteils aus Holz“ stellen Raimund Köchl als Mitentwickler, DI Stefan Krestel und DI Alexander Pirkebner das Kielstegelement erstmals vor.
  • Züge mit Aussicht
    Text: Eva GuttmannLärmschutz gehört zu den zentralen Themen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes; an Bahnstrecken gibt es spezielle Bedingungen: Die Streckenführung ist vergleichsweise gerade, durchquert immer wieder dicht besiedeltes Gebiet und nimmt durch die häufige Dammausbildung eine besondere Position im Landschafts- und Ortsbild ein.
  • Leicht und massiv: Kombinationsmöglichkeiten im Geschossbau
    Bis in die zweite Hälfte des 19. Jh.s wurden die Baustoffe entsprechend ihrer regionalen Verfügbarkeit eingesetzt. Dadurch wurden die örtlichen Formen des Hausbaus stark geprägt. Die einzelnen Baustoffe wurden vorurteilsfrei entsprechend ihren Eignungen verwendet und sinnvoll miteinander kombiniert.
  • Holz +
    Eine Übersicht über Holz und Holzwerkstoffe, deren Eigenschaften durch Hinzufügen anderer Materialien spezifiziert werden ...
  • Holzmanufaktur – Fußbodenproduktion im Spannungsfeld von Natur und Technik
    Text: Alfred TeischingerHolz ist ein natürlicher Rohstoff, der in seinen Eigenschaften und Erscheinungsformen mit einer hohen Variabilität ausgestattet ist. Diese Variabilität der Eigenschaften zeigt sich optisch im fertigen Produkt, unter anderem in Farbunterschieden und Schattierungen, unterschiedlichen Texturen. Faserunregelmäßigkeiten und Äste, die im Baum als natürliche Merkmale für dessen Funktion verantwortlich sind, werden oft als Holzfehler gesehen und daher in der Verarbeitung entsprechend eliminiert.
  • Holzfußböden - Konstruktion, Verlegung und Oberflächenbehandlung
    Text: Thomas AnderlDer Weg zum richtigen Fußboden, der eine entsprechende Optik aufweisen und auch haltbar und widerstandsfähig sein soll, beginnt mit einigen grundlegenden Entscheidungen. Aus zahlreichen unterschiedlichen Konstruktionsarten und Belagsaufbauten muss die richtige Wahl für den jeweiligen Anwendungsfall getroffen werden.
  • Schutzziele aus der Sicht der Feuerwehr
    Text: Otto WidetschekBauwerke (bauliche Anlagen) müssen materialunabhängig in allen ihren Teilen nach den Regeln der Technik und den bautechnischen Vorschriften geplant und ausgeführt werden. Es sind dabei unter anderem Anforderungen an die mechanische Festigkeit und Standsicherheit, den Schall- und Umweltschutz, die Nutzungssicherheit und den Brandschutz zu stellen. Diese grundlegenden Anforderungen an Bauwerke sind in allen österreichischen Baugesetzen nachzulesen.
  • Holz brennt und bleibt leistungsfähig
    Text: Jochen FornatherGerade für einen brennbaren Baustoff wie Holz ist es wichtig, sein Verhalten sowohl in einem Bauteil als auch in der Konstruktion im Brandfall zu kennen. Deshalb ist die Holzindustrie schon seit Jahren bemüht, den Bau-fachkundigen den aktuellen Wissensstand durch auf-bereitete Unterlagen zu übermitteln und parallel dazu brandsicheres Bauen im Holzbau durch die Förderung von wissenschaftlichen Projekten weiter zu forcieren.
  • Feuerprobe - Chronologie eines Brandes
    Hier können Sie die Chronologie des Brandes eines dreigeschossigen Wohnbaus live mitverfolgen.
  • Feuerprobe - Naturbrandversuche an Holzfassaden in Merkers
    Text: Ingolf KotthoffDie Naturbrandversuche wurden in einem zum Abriss bestimmten Wohngebäude in Beton-Plattenbauweise in Merkers (Thüringen) durchgeführt. Das viergeschossige, 14,5 m hohe Gebäude hat eine Länge von 40,2 m und eine Breite von 10,0 m.
  • Wie brennt was?
    Text: Ingolf KotthoffBrandszenarien unter Realbrandbedingungen sind für Experten Grundlage zur Erforschung spezieller Wirk-mechanismen im Brandfall. Am Beispiel von über 400 materialunabhängigen Naturbrandversuchen an der Fassade wurden Möglichkeiten zur Verhinderung der Brandweiterleitung im Rahmen anzusetzender Brand-schutzziele aufgezeigt.
  • Konstruktive Verwendung von Eichenholz
    Text: Andreas NeumüllerFür spezielle Anwendungen im Baubereich verfügt Eichenholz über gefragte Eigenschaften wie etwa Dauerhaftigkeit, hohe Querdruckfestigkeit und die geringste Abbrandrate aller heimischen Holzarten. Neue Einsatzgebiete wurden in einem Forschungs-projekt der Holzforschung Austria ausgelotet und seine Ergebnisse in einen Normentwurf eingearbeitet, womit Planer und Statiker erstmals normativ abgesicherte Grundlagen für den Einsatz von Eichen-Bauholz erhalten.
  • Brandschutz im Industriebau
    Text: Wilhelm F. LugginÖsterreich verfügt über kein umfassendes Gesetz für den Brandschutz, vielmehr existiert eine Vielzahl von Vorschriften, Gesetzen und Verordnungen auf Bundesund Landesebene, die unmittelbar oder mittelbar den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz regeln. Nationale Normen auf dem Gebiet des Brandschutzes und technische Richtlinien für den vorbeugenden Brandschutz (TRVB) ergänzen diese Regelungen.
  • Da müssen andere Entwürfe her. CNC-gerechtes Produktdesign für Möbel
    Text: Knuth HornbogenBei Jeans gibt es das schon lange, auch bei Computern und Uhren: Die individuelle Anfertigung von Einzel-stücken, gestaltet nach Wünschen der Kunden, produziert im Takt industrieller Effizienz. Und bei Möbeln? Noch immer werben Tischler mit ihrer Kompetenz, Schränke für jede Dachschräge und Tische für jede Wohnsituation auf Maß zu fertigen. Allerdings wird das Rad hierbei jeden Tag neu erfunden, werden Konstruktionsdetails immer wieder aufs Neue ersonnen. Das könnte sich bald ändern.
  • Wärmeschutz: Neue bauphysikalische Rechenwerte für Holz und Holzwerkstoffe
    Für die Berechnung der wärmeschutztechnischen Eigenschaften von Bauteilen werden in Österreich die im »Katalog für empfohlene Wärmeschutzrechenwerte von Baustoffen und Baukonstruktionen« angeführten Rechenwerte herangezogen. Für die Durchführung des Projektes waren unter anderem die Holzforschung Austria sowie die MA 39 (Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien) verantwortlich. Der Katalog ist seit 1.Dezember 2001 gültig und kann am österreichsichen Normungsinstitut bezogen werden.
  • Brandverhalten und Brennbarkeit von Holz, Holzwerkstoffen und Holzkonstruktionen
    Seit Oktober 1998 werden auf Initiative der Holzindustrie am Institut für Konstruktiven Ingenieurbau, Universität für Bodenkultur Wien, die Grundlagen für eine moderne Betrachtung des Brandschutzes im Holzbau erhoben. Konkrete Fragestellungen wie die europäische Klassifizierung von Holzwerkstoffen bezüglich ihrer Brennbarkeit werden ebenso behandelt wie der Einfluss einer Sortierklasse und Brandszenarien auf das thermische und mechanische Verhalten von Holz. Studien über die konstruktive Ausbildung von Bauteilen und Verbindungen im Brandfall ergänzen das umfangreiche Versuchsprogramm. In Übereinstimmung mit analytischen Untersuchungen für Bauteile und Verbindungen sowie durch Erhebung der Brandlasten und Brandszenarien für Holzgebäude, wird versucht das Verhalten von Holzkonstruktionen im Brandfall für den Architekten und Statiker verständlich zu machen und Möglichkeiten für eine physikalisch richtige Bemessung zu geben. Projekt: Brandbemessung im Holzbau Bearbeiter: Dipl.-Ing. Jochen Fornather Institut für Konstruktiven Ingenieurbau Universität für Bodenkultur Wien Peter Jordan-Straße 82 A-1190 Wien T +43 1 47654-5252 F +43 1 47654-5292 jochen@iki.boku.ac.at
  • Lawinendynamische Optimierung von Holzfenstern
    Text: Martin WieserWenn auch ein hundertprozentiger Lawinenschutz in Gebäuden, die durch Lawinen bis zu einem bestimmten Maß gefährdet sind, nie versprochen werden kann, soll durch die Entwicklung und den Einsatz von Lawinen-schutzfenstern der Aufenthalt sicherer werden. Die Lawinenkatastrophe von Galtür war der ausschlag-gebende Anstoß für die Holzforschung Austria, das Forschungsprojekt »Lawinendynamische Optimierung von Holzfenstern« zu initiieren.
  • Dünnwandige Holzschalen als Tragprinzip weitgespannter Flächen
    Text: Wieland BeckerDie Verwendung frei geformter, geschwungener Flächen findet heute im Bauwesen wieder zunehmend Interesse. Zwischen 1930 und 1970 erfolgten intensive theoretische und praktische Bestrebungen zur Realisierung dünnwandiger monolithischer Schalen, welche infolge hoher Lohnkostenanteile bei der Schalungsherstellung in Europa nicht fortgeführt wurden. Heute orientiert sich die zeitgenössische Architektur wieder stark an schalenartigen und bio-morphen Strukturen. Gegenwärtige Schalungs- und Bausysteme können diesen nur schwer gerecht werden.
  • Oberflächenschutz von Holzfassaden
    Text: Jürgen SellText: Urs WiggerText: Jürg FischerUnbehandeltes Holz, das Sonne und Regen ausgesetzt ist, ändert mit der Zeit Struktur und Farbe. Photochemische, physikalische und biologische Vorgänge verändern dabei die chemische Zusammen-setzung an der Holzoberfläche, können im un-günstigsten Falle aber auch tiefgehende Holzdurch-feuchtungen und in der Folge Fäulnis durch holz-zerstörende Pilze nach sich ziehen.