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Fasal – Ein thermoplastischer Werkstoff aus Holz
Holz ist einer der wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe und die Holzindustrie ist neben dem Fremdenverkehr der bedeutendste Wirtschaftszweig Österreichs. Bei der Bearbeitung von Holzrohware fallen allerdings 40 Prozent Nebenprodukte an, davon rund 4 Millionen Kubikmeter Sägespäne. Der Großteil davon ist wertvoller Rohstoff für die Papier- und Plattenindustrie, viel wird auch mittlerweile in Form von Pellets oder Briketts thermisch verwertet.
Mit der Entwicklung von Fasal hat sich eine weitere Nutzungsmöglichkeit eröffnet. Es handelt sich dabei um ein Spritzgussgranulat, das auf allen herkömmlichen Spritzgussmaschinen verarbeitet werden kann. Der Name steht für die Hauptbestandteile Fasern und Zerealien, d.h. das Compound besteht aus Holzfasern und einem kohlenhydratreichen Rohstoff, wie etwa Mais. Beide müssen einen bestimmten Zerkleinerungsgrad und Feuchtegehalt aufweisen.
Der Faseranteil kann bis zu 60 Prozent betragen. Für die Erreichung bestimmter Eigenschaften werden noch Harze und Verarbeitungshilfsmittel zugesetzt. Die Harze können nun natürlichen Ursprungs sein – das ergibt dann eine vollbiologische Variante – , oder synthetischer Herkunft, sprich aus fossilen
