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Holzfußböden in Gastgewerbe und Tourismus Eine Übersicht der wichtigsten Auswahlkriterien
Erscheinungsbild
Ein rustikaler Dielenboden verschafft so manchem Bierlokal seine Gemütlichkeit. Der geölte Eichen- Stabparkettboden im Leopold Museum im Museumsquartier gibt ein angenehmes Umfeld für die Betrachtung der ausgestellten Bilder. Es kann aber auch der Fußboden selbst zur Sehenswürdigkeit werden, wie dies z.B. bei den Tafelparkettböden in den Wiener Redoutensälen der Fall ist. Im Erscheinungsbild eines fertigen Fußbodens spiegelt sich das natürliche Wachstum des Holzes in Farbe und Struktur wider. Durch die Variation bzw. Kombination von Farben, Maserung, Ästen oder auch »Holzfehlern« entsteht ein Gesamteindruck, der jeden Holzfußboden zu einem Unikat macht.
Die Beanspruchung von Holzfußböden ist in Gastgewerbe und Tourismusbetrieben als sehr hoch einzustufen. Im Gegensatz zum Wohnbereich wird der Belag in viel höherer Frequenz, hauptsächlich mit Straßenschuhen begangen, stärker verschmutzt und bedarf somit auch einer häufigeren Reinigung. Es ist daher wichtig, einen für die gegebenen Belastungen geeigneten Bodenbelag zu wählen. Die Beanspruchbarkeit von Holzfußböden wird im Wesentlichen durch die Holzart, den Belagsaufbau, die Verlegeart und die
