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Neue Technologien verbessern die Eigenschaften von Möbeloberflächen
Die Holzmassivbauweise am Beispiel von Brettsperrholz
Spektrum und Qualität der Beschichtungen für Möbel aus Holz und Holzwerkstoffen wurden in den letzten Jahren erweitert und verbessert. Welche Oberfläche für welchen Bereich zum Einsatz kommt, ist von einer Vielzahl von Anforderungen an die Verarbeitung und den Gebrauch abhängig. In der Fertigung von Möbeln sind neben technischen Aspekten ökonomische und durch gesetzliche Auflagen bestimmte ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Durch die unterschiedlichen Voraussetzungen in den Betrieben werden Lösungen und deren Umsetzungen individueller. Beschichtungsmaterialien und Applikationstechniken sind nicht mehr universell einsetzbar. Das kann sich auch in der Produktionsauslagerung der Beschichtung auswirken.
Nutzung entscheidet über Beschichtung
Die vorgesehene Verwendung von Möbeln und die Art des Möbelteiles sind für die Wahl der Beschichtung ausschlaggebend. Die Benutzer von Möbeln haben unterschiedliche Erwartungshaltungen. In Bezug auf die Oberfläche sind beim Kauf eines Möbels Optik und Haptik vorrangig. Auch können Gerüche von Möbeln den Kauf mitentscheiden. Andere Anforderungen sind vorerst sekundär und können nur schwer beurteilt werden. Ob die Eigenschaften der Oberfläche genügen, wird durch den Konsumenten erst im Gebrauch festgestellt. Lackierte Holzoberflächen, meist furnierte Holzwerkstoffplatten, werden im Wohnbereich am häufigsten verwendet. Als alternative Behandlungsmaterialien für Massivholzmöbel haben Öle und Wachse verstärkt am Markt gewonnen. Möbel mit Melaminharzbeschichtung und Kunststofffolien werden ebenso gekauft. Durch die gesetzlichen Vorgaben werden bei der Möbellackierung vermehrt lösungsmittelarme Systeme verwendet. Aufgrund von Übergangslösungen werden aber auch noch Lösungsmittellacke, vor allem 2KPolyurethanlacke, verarbeitet. Ebenso setzen technische und wirtschaftliche Gründe, wie spezielle Anforderungen an die Oberfläche und die Losgröße in der Produktion, bei der Umstellung auf lösungsmittelarme Lacksysteme noch Hürden und Grenzen.
Trend zu wasserlöslichen Lacken
Häufig werden als lösungsmittelarme Systeme wasserverdünnbare
