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Konstruktive Verwendung von Eichenholz
Konstruktive Verwendung von Eichenholz

Für spezielle Anwendungen im Baubereich verfügt Eichenholz über gefragte Eigenschaften wie etwa Dauerhaftigkeit, hohe Querdruckfestigkeit und die geringste Abbrandrate aller heimischen Holzarten. Neue Einsatzgebiete wurden in einem Forschungsprojekt der Holzforschung Austria ausgelotet und seine Ergebnisse in einen Normentwurf eingearbeitet, womit Planer und Statiker erstmals normativ abgesicherte Grundlagen für den Einsatz von Eichen-Bauholz erhalten.
Kaum jemand, der die Wiener Karlskirche bestaunt, merkt etwas davon: Die beiden äußeren Glockenstühle sind, wie bei vielen anderen Kirchen, aus Eichenholz. Sie sind fünf Meter hoch und bestehen aus stark dimensionierten Eichenbalken. Die Liste ließe sich um zahlreiche Bauwerke, Brücken und Fachwerkhäuser erweitern, wo Eichenholz als tragender Bauteil zum Einsatz kam. Obwohl Eiche diese lange Tradition als Bauholz hat, waren für Bauholzqualitäten in den letzten Jahren nur wenige Käufer zu finden. Um für die Verwendung von Eichenholz eine neue Epoche einzuläuten, gründeten Forstbetriebe, Sägewerke, Handelsbetriebe und Weiterverarbeiter die Initiative „Weinviertler Eiche“. Auf deren Anregung hin wurde von der Holzforschung Austria das Forschungsprojekt „Konstruktive Verwendung von Eichenholz“ durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte durch den Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) und die beteiligte Wirtschaft.
Sortierung von Eichen-Schnittholz nach der Festigkeit
Für tragende Zwecke muss
