Inhalt
Lawinendynamische Optimierung von Holzfenstern
Hintergründe
Von Bergen gehen natürliche Bedrohungen aus, die in Form von Hochwässern, Hangrutschungen, Muren, Felsstürzen, Steinschlägen und Lawinen in Erscheinung treten. Lawinen können trotz Schutzmaßnahmen von Seiten des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung nach außergewöhnlich heftigen Schneefällen katastrophale Ausmaße annehmen und bis in menschliche Siedlungsräume vordringen. Neben den Bewohnern des alpinen Raumes sind auch viele Winterurlauber gefährdet, die sich erwarten, dass sie in ihren Unterkünften vor Lawinen geschützt sind. Wenn auch ein hundertprozentiger Lawinenschutz in Gebäuden, die durch Lawinen bis zu einem bestimmten Maß gefährdet sind, nie versprochen werden kann, soll durch die Entwicklung und den Einsatz von Lawinenschutzfenstern der Aufenthalt sicherer werden. Die Lawinenkatastrophe von Galtür war der ausschlaggebende Anstoß für die Holzforschung Austria, das Forschungsprojekt »Lawinendynamische Optimierung von Holzfenstern« zu initiieren. Es wurde vom Verein Tiroler Maßfensterhersteller, von zwei Tiroler Fensterkantelproduzenten und proHolz Tirol getragen.
Problemstellung
Die in Österreich verwendeten Fenster sind auf Beanspruchung durch Wind und Schlagregen, Wärme- und
