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Plattenwerkstoffe - Ausgangsmaterial Holzfasern
| Bereits um 1920 wurde nach Möglichkeiten gesucht, den natürlichen Faserverbund zur Herstellung plattenförmiger Holzprodukte zu nutzen. Ziel war, Holzwerkstoffe ohne Zugabe von Klebstoffen und Bindemitteln herzustellen. Erst die Erfindung der Holzzerfaserung in den 30er Jahren ermöglichte eine ökonomische industrielle Produktion von Holzfaserplatten, die nach dem Herstellungsverfahren unterschieden werden und neben Sperrholz zu den ältesten industriell gefertigten Holzplatten zählen. Bei Faserplatten kommen im Unterschied zu Spanplatten lange und dünne Fasern zum Einsatz. Grundstoffe sind Rest- und Durchforstungsholz von Fichte und Kiefer, aber auch verholztes Pflanzenmaterial, z.B. Stroh, Hanf, Bambus, sowie in zunehmendem Maße Recyclingholz. Faserplatten haben eine besonders gleichmäßige Dichte, verfügen über eine glatte Oberfläche und sind leicht zu bearbeiten. Vor allem aber zeichnen sie sich durch hohe Bruch- und |
