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Konstruktiver Holzschutz - Lösungen für den Garten

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Konstruktiver Holzschutz
Sichtschutz

Holzschutz – Konstruktive Lösungen

Konstruktiver Holzschutz

Holzkonstruktionen können bei Wind und Wetter Jahrhunderte überstehen. Und sollte doch etwas kaputt gehen: Ersatzteile sind problemlos herzustellen, Reparaturen einfach, schnell und kostengünstig durchzuführen. Wenn das Holz jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg erhöhter Feuchtigkeit ausgesetzt ist, kommt es zu Schädigungen durch Insekten- oder Pilzbefall. Konstruktiver Holzschutz, z. B. in Form von Abdeckungen oder Konstruktionen, die für ein rasches Trocknen der betroffenen Teile sorgen, kann das Holz dauerhaft vor Feuchtigkeit schützen und sollte immer Teil einer durchdachten Planung sein.

Stehende Holzbauteile

Bei tragenden, längerfristig konzipierten Bauteilen bzw. Holzkonstruktionen ist Erdkontakt grundsätzlich zu vermeiden. Zum Schutz vor Spritzwasser sollte der Mindestabstand zum Boden im Idealfall 30 cm, aber zumindest 15 cm betragen. Das empfindliche Hirnholz muss besonders gut vor eindringender Feuchtigkeit geschützt werden. Sofern die Nutzungsdauer ohnehin begrenzt ist, wie etwa für bestimmte saisonale Gartenkonstruktionen, können Hölzer direkt in die Erde gesteckt werden.

Liegende Holzbauteile

Auch hier gilt: Erdkontakt ist nach Möglichkeit zu vermeiden, liegende Holzbauteile müssen immer ausreichend Abstand zum Untergrund haben. Um Wasser abzuleiten, sollte der Untergrund horizontaler Holzkonstruktionen mit einem Mindestgefälle von 2 Prozent ausgeführt werden. Je geringer die Kontaktfläche zwischen Trag- und Boden- bzw. Deckfläche ist, umso eher werden Feuchtigkeitsschäden vermieden.

Befestigung

Am besten eignen sich Verbindungsmittel aus nicht rostenden Legierungen. Unverzinkte Nägel und Schrauben sollten überhaupt nicht, verzinkte nur für verdeckte Befestigungen verwendet werden, da bei einer Verletzung der Zinkschicht Korrosion und damit eine Verfärbung des Holzes nahezu unvermeidbar ist. Zu tief eingedrehte Schrauben auf waagrechten Oberflächen verursachen Staunässe. Gerbstoffreiche Hölzer, wie Eiche oder Lärche verfärben sich bei Kontakt mit Eisen dunkel.