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Veränderung von Holz durch Witterungseinfluss

Weiß
Ahorn
Weiß
Fichte

Farbänderung durch UV-Licht

links: Ausgangsfarbe
rechts: Vergilbung nach intensiver UV-Bestrahlung

Weiß
Esche
Weiß
Kiefer
Gelblich-weiß
Erle
Gelblich-weiß
Rotbuche hell
Gelblich-weiß
Rotbuche dunkel
Gelblich-weiß
Eiche

Veränderung durch UV-Licht

Ohne UV-Schutz durch eine Oberflächenbehandlung sind die meisten Holzarten nur bedingt farbstabil. Diese Farbänderungen durch den Lichteinfluss sind vor allem im Möbel- und Innenausbau, insbesondere auch im Bereich der Holzfußböden zu beachten. Sie können durch entsprechende Oberflächenbehandlungen (Beizen, Lasuren, Lackierung) abgeschwächt, verzögert oder weitgehend vermieden werden. Auch ein durch eine thermische Behandlung erzielter Farbton ist unter Lichteinfluss wesentlich farbstabiler.

Die Vergrauung von Holz im Außenbereich

Wenn Holz dem Sonnenlicht und vor allem seiner UV-Strahlung ausgesetzt wird, werden an der Oberfläche Holzbestandteile, insbesondere das Lignin, abgebaut. Dies führt zu einer Holzvergilbung und mit der Zeit zu einer intensiven Braunfärbung.

Wird die Holzoberfläche zudem direkt bewittert, werden die nun wasserlöslichen Abbauprodukte des Lignins ausgewaschen, wobei die photochemisch stabile silbrig-weiße Zellulose zurückbleibt. Die Holzbefeuchtung durch Tau und Regen führt aber zu einer Besiedelung von dunkelfarbigen Schimmelpilzen und zu einem Eintrag von Staubpartikeln, sodass sich die Oberfläche mit der Zeit grau bis schwarz verfärbt.

Infolge ungleichmäßiger Auswaschung durch den Regen kommt es dabei oft zu einer unregelmäßigen Verwitterung, die von Himmelsrichtung (Wetterexposition), Fassadenvorsprüngen u.ä. abhängt.

Weiß
Weiß
Weiß
Weiß

Veränderung der Oberfläche

durch Bewitterung

Holzabbau infolge UV-Strahlung und anschließender Auswaschung der Abbauprodukte

Gelblich-weiß
Gelblich-weiß
Gelblich-weiß
Gelblich-weiß
Grünbraum
Grünbraum
Grünbraum
Grünbraum