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Kunst

Kunst trifft Holz

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Tony Cragg

Für die Skulptur „Stack“ von 1975 schichtete Tony Cragg diverse Holzstücke, Holzfaser- und Sperrholzplatten zu einem großen Kubus. Bis in die 1980er Jahre verfolgte der Künstler diese Methode in seinem skulpturalen Werk.

Hans Schabus

Hans Schabus zum Teil brachiale Eingriffe in bestehende Architektur dienen auch der Wahrnehmungserweiterung und Bewusstseinsbildung dessen, was Raum und folglich Zeit für jeden Menschen ausmachen.

Jan de Cock

Jan de Cock arbeitet mit oberflächenbehandeltem Holz, das er auf- und übereinanderschichtet und räumlich so zusammensetzt, dass der Betrachter seinen Blick stets nachschärfen muss.

Stephan Balkenhol

Die raue und teilweise splitternde Oberfläche ist Träger für die Farben, die Balkenhol auf seine Holzskulpturen aufträgt, nicht um zu kaschieren, sondern um das „rein Materialhafte zurückzunehmen“.

Gordon Matta-Clark

Der New Yorker Künstler Gordon Matta–Clark widersetzte sich mit seinen „Cuttings“ (Schnitte durch Böden und Decken von Gebäude sowie Entfernen von ganzen Gebäudeteilen) bestehenden Architekturdogmen.

Stephan von Huene

Anfang der sechziger Jahre verwirklichte der US Künstler seine ersten audio-kinetischen Skulpturen, in denen präzise kalkulierte Klang- und Geräuschprozesse mit mechanischen Bewegungsabläufen verbunden wurden.

Marjetica Potrc

Marjetica Potrc, 1953 in Ljubljana geboren, studierte Architektur und Kunst an der dortigen Universität. Ihre Kunst entsteht aus der Beobachtung von globalen Entwicklungen im Bereich der Urbanistik.

Rachel Whiteread

Rachel Whiteread gehört zu jener Generation britischer Künstler, die in den neunziger Jahren die Gesellschaft polarisierten. „Felt Floor“ ist ein Filzboden, der in einem sehr komplexen Verfahren die Oberflächentextur von Kiefernholz angenommen hat.

Joseph Beuys

Die verbrannte Tür von 1953 (sie entstammt seinem abgebrannten Atelier) ist ein frühes Beispiel der Auseinandersetzung Joseph Beuys mit dem Materialismus und der Suche nach der Spiritualität des Stofflichen.

Fridolin Welte

Dem Objekt o.T. sieht man die Art und Weise seiner Herstellung an. Ein Baumstamm wird ausgewählt, abgelängt, aufgesägt und zuletzt durch eine rationale Ordnung der Elemente wieder zusammengesetzt.

Andy Goldsworthy

Goldsworthy arbeitet mit Materialien, die er in der Natur vorfindet. Holz ist dabei für ihn kein Werkstoff, sondern Fundstück, das er z. B. aufeinanderschichtet, ineinandersteckt, verkeilt oder mit Stielen verbindet.

Christian Bartel

Christian Bartel steht mit seinen Arbeiten aus gesägtem Bauholz in der österreichischen Gegenwartskunst für eine Position, die den Skulpturenbegriff um die Qualität eines subtilen „Machtverzichts“ bereicherte.

Volker Giencke

„Red Room“ war ein von Architekt Volker Giencke schiefwinklig verformter Raum aus Fichtenholzbrettern, der wie eine schnell gezeichnete »Raumskizze«, diesen besonderen Raumtypus umgehend erlebbar machte.

Rita McBride

Aus Rattan ist die Außenform der Arbeit „Toyota“ gebogen. Die Handwerklichkeit der mit Bast zusammengebundenen Elemente kontrastiert die hochentwickelte Technik des originalen Vehikels.

Golser, Kandut, Pliem und Rubin

Holz ist für Egon Rubin Energieträger und somit Basis für einen Dialog zwischen Künstler und Material. Rubin ist einer der vier Bildhauer, die für den Villacher Hausberg, den Dobratsch, Skulpturen aus Holz geschaffen haben.

Johann Feilacher

Johann Feilacher schuf mit seiner monumentalen Figurengruppe ein neues Wahrzeichen für das Kärntner Rosental. Grob behauen und teilweise ausgebrannt steht die Holzskulptur auf einem Freigelände bei Maria Rain.

Ernst Gamperl

Für Gamperl ist Holz eine Herausforderung. Er weiß, dass er nur im Dialog mit dem lebendigen Material arbeiten kann, dass er dem Holz nie eine Form abzwingen kann, er kann sie nur erkennen und herausarbeiten.

Der Raum, die Fläche und das Holz Objekte von Hubert Matthias Sanktjohanser

Der deutsche Tischler Hubert Matthias Sanktjohanser nimmt Holz für seine Möbel, weil es am geeignetsten ist, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

beim "sidewalk" Tadashi Kawamatas zeitgebundene Irritation

Das Material des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata ist Holz: altes, bereits gebrauchtes Holz, mit Spuren der Verwendung und des Verfalls.

Die Küchen und das Kochen oder von der Güte des materiellen Substrats

Gehen die Träume noch immer aus vom Herd als Mittelpunkt des Hauses? Dafür müssen wir diesen Küchen zuerst Leben einhauchen. Die Voraussetzungen sind gut, dem großen Aufkochen steht nichts im Wege.

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