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Kunst

Kunst trifft Holz

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Yoshitomo Nara

Während seines 12-jährigen Aufenthalts in Deutschland empfand Yoshitomo Nara aufgrund der Sprachbarriere ein tiefes Gefühl der Isolation. Diese Erfahrung führte zu Naras unverwechselbaren Ästhetik.

Petrit Halilaj

Die monumentale Holzkonstruktion Petrit Halilajs 2010 in der Ausstellungshalle der Kunst-Werke Berlin: Ob ihrer großen Dimension musste das oberste Stockwerk durch den Plafond auf das Dach der Halle gesetzt werden.

Peter Fischli und David Weiss

Auf dem 1,2 km langen Rundweg „Ein Weg durch das Moor“ setzen Peter Fischli und David Weiss die Schönheit der Moorlandschaft in Kontrast zu seiner Geschichte (einem ehemaligen Straf- und Arbeitslager).

Oscar Tuazon

Die Skulptur „Bend it till it breaks“ strapaziert die statischen Limits ihrer Komponenten Holz, Stahl und Beton. Exemplarisch zeigt sie die Beschäftigung Oscar Tuazons mit alternativen Konstruktionskonzepten.

Erwin Wurm

Erwin Wurm stellt den herkömmlichen Skulpturenbegriff in Frage. In den „One Minute Sculptures“ z.B. spielt er mit Elementen des Alltäglichen und thematisiert die Interaktion als Handlungsform und Ereignis.

Chris Burden

Das Infragestellen elitärer Kunstinstitutionen ist in den Arbeiten Chris Burdens immer präsent. Seine Installation „Samson“ verweist auf das Potential, das Museum zum Einsturz bringen zu können.

Carsten Höller

Carsten Höller geht es um die Selbsterfahrung sowohl psychischer als auch physischer Natur des Rezipienten. Er fordert ihn auf, seine Geräten zu versuchen und sich dabei gefälligst anzustrengen.

Peter Sandbichler

2009 wurde der sri-lankische Journalist Lasantha Wickrematunge auf offener Straße erschossen. Peter Sandbichlers Skulptur „unbowed and unafraid“ zeigt, in Fichtenholzbretter eingefräst, dessen Gesichtszüge.

Gregor Zivic

Die von Gregor Zivic geschaffenen Welten sind ein Panoptikum seiner inneren Befindlichkeit. Er schöpft aus der Wunderkammer seines eigenen Ichs und wird dabei zum Hauptakteur seiner inszenierten Fotografie.

Richard Woods

Der britische Künstler Richard Woods zeigt mit seinem ironischen Konzept und dessen radikaler Ausfertigung, wie man bereits Vorhandenes verschönern, neu interpretieren und veredeln kann.

Doris Salcedo

Die in Kolumbien geborene Künstlerin Doris Salcedo setzt sich in ihren Arbeiten vorwiegend mit politischen Inhalten auseinander und thematisiert dabei räumliche Fragen ebenso wie unbewusst ausgelöste Assoziationsketten.

Wim Delvoye

Die Verfremdung von Oberflächen und das Spiel mit dem Schein und dem Sein sind maßgebliche Faktoren in der Kunst des belgischen Künstlers. Die Arbeit „Beauty is only skin-deep“ steht exemplarisch für diese Methodik.

Manfred Pernice

Die Arbeiten von Manfred Pernice wirken auf den ersten Blick verwirrend, aber zugleich auch faszinierend in Bezug auf ihre Dimension und Ausführung. Verschiedene Holzwerkstoffe bilden meist die Basis seiner Arbeiten.

Simon Starling

Simon Starling thematisiert Aspekte des Energieaufwands, der Masseverwandlung, des kulturellen und geografischen Kontexts, die der Erzeugung von Alltagsgegenständen zugrunde liegen.

Dan Graham

Mit Glas, Spiegelglas, Holz und Stahl konstruierte Dan Graham zweigespiegelte Glaspavillons, architektonisch gebräuchliche Räume, die für den Menschen von innen und außen erfahrbar sein sollen.

Roman Pfeffer

Ironie, Transformation und Verdichtung bestimmen die Herangehensweise, mit der Roman Pfeffer den alltäglichen Gebrauchsgegenständen ebenso wie der bildenden Kunst zu Leibe rückt.

Ian Hamilton Finlay

Diese aus dem Nichts entstandene Gartenanlage wurde seit 1965 sukzessive von Finlay ausgebaut und mit Zitaten, Monogrammen, Namen und Aphorismen auf Holz, Stein oder anderen Naturmaterialien bespielt.

Atelier van Lieshout

»The Disciplinator« ist eine käfigartige Konstruktion aus Stahl und Holz, in der 72 Insassen arbeiten, schlafen, essen und dabei einem schroffen Zeitplan unterliegen, einzig zu dem Zweck, Sägemehl aus vier Baumstämmen herzustellen.

Roman Singer

Der in Appenzell geborene Künstler entwickelt ausgetüftelte Strategien, wenn es darum geht, die Fronten seiner Kunst gegen jegliche Vereinnahmung anderer Kunstströmungen abzudichten.

Marinus Boezem

Der Grundriss aus 178 Pappeln des Land Art-Projekts „De Groene Kathedraal" entspricht jenem der gotischen Kathedrale von Reims und steht für das Streben nach Erhabenheit und Dauerhaftigkeit.

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