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att.zuschnitt: Sommerlicher Wärmeschutz im Klimawandel

Meldung erstellt am 24.05.2016

Das neue zuschnitt Attachment untersucht, wie verschiedene gängige Bauweisen - darunter Brettsperrholz- und Holzrahmenbauweise - auf klimatische Veränderungen mit vermehrten Hitzetagen reagieren und wie eine sommerliche Überwärmung der Gebäude vermieden werden kann.

Das neue zuschnitt-Attachment mit dem Titel "Sommerlicher Wärmeschutz im Klimawandel - Einfluss der Bauweise und weiterer Faktoren" dokumentiert aktuelle Forschungsergebnisse der TU Graz/Labor für Bauphysik, die unter Federführung von Heinz Ferk und Daniel Rüdisser erarbeitet wurden.  

Durch den prognostizierten Klimawandel und dessen weitreichende Folgen müssen bei der Planung von Gebäuden zusätzliche Anforderungen erfüllt werden. Viele neue bzw. sich stärker auswirkende Faktoren sind zu berücksichtigen, zum Beispiel der Anstieg der Temperaturen, vermehrt auftretende Wetterkapriolen, Starkregen oder auch Hitzewellen.

Aus den Ergebnissen lassen sich wesentliche Handlungspotenziale für die Planung und Ausführung, aber auch die Nutzung unserer Gebäude in der warmen Jahreszeit im Klimawandel ableiten. Die speicherwirksame Masse ist dabei nicht, wie häufig angenommen, der Schlüsselfaktor. Vielmehr ist es entscheidend, einen kühlungswirksamen Luftwechsel und insbesondere eine wirksame Beschattung zu schaffen, auch wenn eine Klimatisierung, z. B. für einen Geschäfts- oder Bürobetrieb notwendig ist.

In diesem neuen att.zuschnitt wird eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung präsentiert und es werden die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen, Interpretationen und Handlungsempfehlungen erörtert. Trotz vielfältiger Abhängigkeiten konnten wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich der Sensitivitäten der einzelnen Faktoren gewonnen und wesentliche Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Darüber hinaus wurden im Lichte der künftigen Herausforderungen notwendige Entwicklungsarbeiten und Forschungserfordernisse identifiziert.

Das att.zuschnitt wird dem zuschnitt 63 im September beigelegt und ist ab sofort als Online-Blätterversion sowie als Download verfügbar.

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Alexander Eder
proHolz Austria
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