Inhalt

Goldene Fichte für Kulterer und Corà

Meldung erstellt am 03.09.2018

Die Goldene Fichte ging heuer an zwei Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für die gemeinsamen Anliegen der italienischen und der österreichischen Holzwirtschaft eingesetzt haben: Christoph Kulterer, Eigentümer und CEO von Hasslacher Norica Timber sowie Obmann von proHolz Austria, und Domenico Corà, CEO von Corà Timber Industries.

Die Auszeichnung wurde vom Fachverband der Holzindustrie Österreichs und den Kärntner Messen Klagenfurt im Rahmen der Klagenfurter Holzmesse vergeben. 

Christoph Kulterer wurde 1971 in Klagenfurt geboren und trat Ende der 90er Jahre in den seit 1901 bestehenden Familienbetrieb Hasslacher Norica Timber in Sachsenburg eintreten. Bereits 2002 übernahm er die Geschäftsführung und wurde 2007 Eigentümer der mittlerweile stattlich angewachsenen Firmengruppe. Das Unternehmen führt aktuell acht Produktionsstandorte in vier Ländern, ist auf mehr als 1.500 Mitarbeiter angewachsen und liefert weltweit eine breite Produktpalette.

In der Tradition, die bereits sein Vater Herbert pflegte, übernahm Christoph Kulterer öffentliche Funktionen in der Interessensvertretung - zuletzt als Präsident der Kärntner Industriellenvereinigung. In der Branche engagierte er sich über mehrere Jahre hindurch u. a. als Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie im Fachverband der Holzindustrie. Seit 2015 ist er Obmann der Arbeitsgemeinschaft proHolz Austria und Leiter der österreichischen Delegation im "Comitato Misto".

In letzterer Funktion setzt sich Christoph Kulterer für die Ausarbeitung besserer Rahmenbedingungen ein, die die Marktbeziehungen zwischen Österreich und Italien erleichtern.

Sein visionärer Blick hinsichtlich der Entwicklung des Holzbaus, seine Verbundenheit mit dem italienischen Markt und die Fähigkeit, das Gemeinsame voranzustellen, waren ausschlaggebend, um die gemeinsame Initiative promo_legno auf neue Beine zu stellen und fortzuführen. 

Domenico Corà wurde 1966 geboren und stammt aus einer alteingesessenen Familie in Altavilla Vicentina im Veneto, die seit gut 100 Jahren in der Holzverarbeitung tätig ist. Nachdem er sein Studium der Betriebswirtschaft in Mailand abgeschlossen hatte, trat er in den Familienbetrieb ein und übernahm dort verschiedene Führungspositionen. Im Jahr 2014 wurde er CEO der nach der Abspaltung vom Stammunternehmen neu gegründeten Corà Timber Industries srl, die in Rumänien, Bosnien Herzegowina und Kroatien Laubschnittholz produziert.

Schon früh engagierte sich Domenico Corà für die Belange der italienischen Holzindustrie, unter anderem in mehreren Funktionen der Industriellenvereinigung Confindustria. Von 2015 bis 2016 hatte Corà die Präsidentschaft der nationalen Importeursvereinigung Fedecomlegno sowie den Vorsitz der italienischen Delegation im "Comitato Misto", dem bilateralen Komitee der italienischen und österreichischen Holzindustrie, inne.

In seinen Funktionen hat sich Domenico Corà in einem für beide Marktpartner schwierigen Umfeld um die gemeinsamen Anliegen für die aktive Gestaltung des Marktumfeldes besonders verdient gemacht. Die über Jahre erfolgreiche gemeinsame Initiative zur Entwicklung der Holzverwendung in Italien, promo_legno, konnte dank seines persönlichen Engagements bei den Importeuren und im Dachverband FederlegnoArredo gehalten und weitergeführt werden.

Domenico Corà hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Holzverwendung am Bau trotz des dramatischen Einbruchs der Konjunktur Marktanteile erhalten und sogar leicht ausbauen konnte.