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Freitag, 13. September 2013

proHolz Hommage an Dieter Kainz

Meldung erstellt am 25.09.2013
Dieter Kainz, Christoph Kulterer, Rainer Eder; Foto: Ebner/Holzkurier

Der Obmann von proHolz Austria und anerkannte Holzwirtschafts-Experte wurde am Internationalen Holztag in Pörtschach für sein Engagement in Sachen mehr Holzanwendung gewürdigt.

Exzellentes Fachwissen, weitreichende Erfahrung und vielbeachtete analytische Fähigkeiten prägen die Persönlichkeit von Dieter Kainz. Als versierter Experte in der Forst- und Holzwirtschaft betreibt er seit vielen Jahren die Vermittlung und Realisierung wichtiger Impulse für die Holzanwendung.

Seit 2004 als Obmann von proHolz Austria, seit 2005 als Mitglied im Exekutivkomitee des Fachverbands der Holzindustrie und seit 2011 als stellvertretender Präsident des Vereins Holztechnikum Kuchl gestaltet Kainz maßgeblich zielführende Strategien und Umsetzungen im Interesse der Branche mit. Vielfach hat er sich für eine positive Willensbildung zugunsten nationaler und internationaler Holzwerbung eingesetzt. Seinem entschlossenen Wirken ist es u.a. zu verdanken, dass die Holzwerbebeiträge, die die Grundlage für eine übergreifende Holzvermarktung bilden, erhalten und 2010 entsprechend den Zielsetzungen sogar noch ausgebaut werden konnten. Seine umsichtigen Analysen komplexer Zusammenhänge und die Ableitung der entsprechenden Maßnahmen im Management sind allgemein hochgeschätzt. Die Fähigkeit zum verständnisvollen Dialog auf sachlicher, fundierter Basis macht Kainz zum akzeptierten Gesprächspartner für alle Marktteilnehmer.

Für die tatkräftig und uneigennützig im Sinne der Brancheninteressen erbrachten Leistungen wurde Kainz nun eine proHolz Hommage überreicht. Diese bereits mehrfach vergebene Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die sich langfristig im Holzmarketing verdient gemacht und effektiv für vermehrte Holzverwendung eingesetzt haben. 

Seinen beruflichen Werdegang startete Kainz nach seiner Ausbildung im Holztechnikum Kuchl sowie an der BOKU Wien in der Holzhandelsabteilung beim Raiffeisenkonzern. Währenddessen schloss er sein Doktoratsstudium und seine Dissertation über das wirtschaftliche Thema „Holzhandelsfunktionen und Logistik“ ab. 1994 wechselte Kainz in die Produktion und wirkte als Geschäftsführer des Sägewerks der Frantschach AG in Bad St. Leonhard. Ab 1997 stieg er unter den neuen Eigentümern Schweighofer und in weiterer Folge Stora Enso bis in den Vorstand und die internationale Führungsriege auf.

Während seiner Tätigkeit für Schweighofer wurden damals komplett neue Märkte in den USA und Fernost erschlossen. Kainz gilt somit vor allem auch als Wegbereiter für die Exporterfolge der österreichischen Holzindustrie. Für die Stora Enso Timber AG verantwortete Kainz als Vorstandvorsitzender insbesondere die Weiterentwicklung zum Weiterverarbeiter. Davon konnten vor allem die österreichischen Standorte stark profitieren. Investitionen in die Brettsperrholz-Technologie in Bad. St. Leonhard erfolgten ebenso unter der Führung von Kainz wie der Aufbau der beiden Brettschichtholzwerke in Brand und Ybbs. Für seine unternehmerischen Leistungen und sein Engagement in der Interessenvertretung der Holzindustrie wurde Kainz 2010 mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Ebenfalls 2010 wechselte Kainz als CEO in die Hasslacher Norica Timber Gruppe, für die er noch bis Ende September tätig ist.