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wood passage: Mehr Holzbau für Innsbruck

Meldung erstellt am 31.10.2019

In Kooperation mit proHolz Tirol war die Installation wood passage von 14. bis 28. Oktober 2019 in Innsbruck in der Maria-Theresien-Straße zu sehen und machte auf den Holzbau als Zukunftsmodell für die wachsende Alpenstadt aufmerksam. Anfang Dezember kommt die wood passage anlässlich des "Internationalen Holzbau-Forums" nochmals nach Innsbruck.

Gerade in den Städten steigt der Bedarf an Wohnraum rasant. Innsbruck ist eine attraktive Stadt, eingebettet in den alpinen Naturraum. Für die notwendige Erweiterung des Wohnraums steht immer weniger Bauland zur Verfügung. Hier bietet sich der Holzbau als Zukunftsmodell an, weil Holz aufgrund seines geringen Eigengewichts und der gleichzeitig hohen statischen Belastbarkeit ideal für Aufstockungen auf dem alten Baubestand geeignet ist.

Bürgermeister Georg Willi: "Innsbruck als Vorzeigebeispiel für den modernen Holzbau"
"Mit Holz zu bauen, heißt das Klima aktiv zu schützen. Holzbauten verlängern den Kohlenstoffspeicher aus dem Wald. Jeder Kubikmeter verbautes Holz bindet eine Tonne CO2 langfristig. Es wäre schön, wenn unsere Alpenstadt zum Vorzeigebeispiel für den modernen Holzbau wird", wünscht sich Bürgermeister Georg Willi. Wird Holz vermehrt im Baubereich eingesetzt, werden damit energieintensive Baustoffe eingespart und der Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter erleichtert.

Kurt Ziegner, Gruppe Forst im Amt der Tiroler Landesregierung, erläuterte: "Die Forstwirtschaft sichert uns durch nachhaltige Bewirtschaftung den Lebensraum Wald. Sie ermöglicht die langfristige Verfügbarkeit von Holz als nachwachsenden Rohstoff, der bei uns in Tirol noch dazu direkt vor der Haustür wächst. Durch fachgerechte Bewirtschaftung und nachhaltige Holznutzung werden unsere Bergwälder stabiler gegen den Klimawandel und tragen zur CO2 Einsparung bei. Wald nützen heißt Klima schützen!"

Holz für mehrgeschossige Bauten und Nachverdichtung in Städten
"Holz ist ein faszinierender Naturbaustoff, der nicht nur im Einfamilienhaus eingesetzt werden kann. Er eignet sich auch hervorragend für mehrgeschossige Bauten, sowie für die qualitativ hochwertige Nachverdichtung unserer Gemeinden und Städte", erklärte Christian Höller, Vorsitzender der Sektion Architekten in der Kammer der ZiviltechnikerInnen | Arch+Ing Tirol und Vorarlberg.

Karl Schafferer, Vorstandsvorsitzender von proHolz Tirol führte weiter aus: „Bauen mit Holz findet weniger auf der Baustelle, sondern vielmehr in der witterungsunabhängigen Produktionshalle statt. Die Montage am Bau erfolgt in kürzester Zeit, die Materialtransporte zur Baustelle reduzieren sich bis zu einem viertel gegenüber konventionellen Bauweisen. Dadurch erfolgt der Bau lärm- und störungsarm und die zunehmend ausartende Verkehrsbelastung wird reduziert."

vlnr: Karl Schafferer (Vorstandsvorsitzender proHolz Tirol), Christian Höller (Vorsitzender der Sektion Architekten in der Kammer der ZiviltechnikerInnen | Arch+Ing Tirol und Vorarlberg), Georg Willi (Bürgermeister von Innsbruck), Kurt Ziegner (Gruppe Forst im Amt der Tiroler Landesregierung), Rüdiger Lex (Geschäftsführer proHolz Tirol)


Links:
www.woodpassage.eu

Kontaktadresse:

Judith Wildling
proHolz Austria
Am Heumarkt 12
1030 Wien
T +43 (0)1/712 04 74 - 11
j.wildling@proholz.at
www.proholz.at

Georg Binder
proHolz Austria
Am Heumarkt 12
1030 Wien
+ 43 (0)1 / 712 04 74
binder@proholz.at
www.proholz.at