Inhalt

WOODBOX am Berliner Alexanderplatz

Meldung erstellt am 01.12.2016

Berlin war Ende Oktober 2016 Schauplatz von gleich zwei Ausstellungen zu den Potenzialen des modernen Holzbaus. Die WOODBOX von proHolz Austria war von 21. bis 30. Oktober 2016 am Berliner Alexanderplatz stationiert und verstärkte die große Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft", die noch bis 15. Jänner 2017 im Martin-Gropius-Bau zu sehen ist.

Kurator Hermann Kaufmann hat die umfangreiche Ausstellung gegenüber den gezeigten Versionen von 2011/12 in der Pinakothek in München und 2012/13 im Künstlerhaus in Wien aktualisiert und um neue Aspekte erweitert.

Mit den ausgewählten, internationalen Beispielen zeitgemäßer Holzarchitektur bildet sie neueste Tendenzen in der Baukultur mit Holz ab. Schwerpunkte gelten der Klimaentlastung durch Holzbauten, dem urbanen Bauen mit Holz bis über die Hochhausgrenze hinaus und der Bedeutung von Laubholz als alternativer Holzart für Bauprodukte.

Aktualisierte und erweiterte Version der Ausstellung "Bauen mit Holz" in Berlin
Anhand von ökobilanzierten Holzgebäuden und Vergleichen mit simulierten Zwillingsbauten in herkömmlicher Bauweise werden die Klimaschutzeffekte von Bauen mit Holz aufgezeigt. Neben Neubauten werden in der Ausstellung nun erstmals auch sanierte Bestandsgebäude analysiert. Die Daten zeigen auch hier hohe CO2-Einsparungen. 69 Prozent Klimaentlastung etwa bringt die aus dem Jahr 1975 stammende und 2011 modernisierte Augsburger Peter-Schweizer-Grundschule, die Teil der Ausstellung ist.

Ebenso thematisiert die Ausstellung die Entwicklung zum Hoch Bauen mit Holz und veranschaulicht sie unter anderem mit dem 18-geschossigen Studentenwohnheim Brock Commons in Vancouver, das aktueller Höhenrekordhalter ist. Holz im urbanen Kontext ist ein neues Kapitel der Ausstellung, das insbesondere Beispiele aus dem verdichteten Wohnbau zeigt - wie etwa der 7-geschossige Holz-Wohnbau in der Wagramer Straße in Wien. 

Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter visualisieren neue Projekte wie die Londoner Crossrail Station Canary Wharf oder der Kaeng Krachan Elefantenpark im Zoo Zürich. Nicht zuletzt trägt die Ausstellung  auch der zunehmenden Bedeutung alternativer Holzarten Rechnung. Laubholz wird langsam, aber deutlich häufiger in den heimischen Wäldern. Am Beipiel der Tischlerei Mohr im Vorarlberger Andelsbuch wird der Einsatz eines neu entwickelten Buchen-Furnierschichtholz gezeigt.

Verstärkung durch WOODBOX
Zum Auftakt der Ausstellung wurde sie durch die WOODBOX am Berliner Alexanderplatz verstärkt. Berlin war die mittlerweile 13. Station der international tourenden WOODBOX.

proHolz Austria zeigt sie in verschiedenen europäischen Hauptstädten und macht an öffentlichen Plätzen auf die neuen Möglichkeiten von Bauen mit Holz insbesondere im urbanen Raum aufmerksam. Selbst ursprünglich ein Ergebnis der Ausstellung, zeigt sie diese in komprimierter Form und wurde ebenfalls aktualisiert. Die WOODBOX wurde in Berlin in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände und proHolz Bayern präsentiert.


WOODBOX-Stationen 2017
Für 2017 sind derzeit Stationen der WOODBOX in Regensburg, Rom, Thal und Graz in Planung.

Kontaktadresse:

Georg Binder
proHolz Austria
Am Heumarkt 12
1030 Wien
+ 43 (0)1 / 712 04 74
binder@proholz.at
www.proholz.at

Judith Wildling
proHolz Austria
Am Heumarkt 12
1030 Wien
T +43 (0)1/712 04 74 - 11
j.wildling@proholz.at
www.proholz.at