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Wohnhausanlage Fernpassstraße, München⁄ D

Thermische Hülle und Zubauten

Modernisierung, Verdichtung und Barrierefreiheit waren die Ziele der Sanierung der Wohnanlage aus den 1950er Jahren. Ausgehend vom Wunsch des Bauherrn, einen konsequent ökologischen Weg zu beschreiten, entschied man sich für eine Bestandssanierung der Gebäudehüllen mittels vorgefertigter Holzrahmenelemente, die neben hervorragenden bauphysikalischen Werten eine schnelle Montage gewährleisten.
Verkleidet wurden sie mit grau lasierten, sägerauen Fichtenbrettern, was eine insgesamt wartungsarme Fassade mit gleichmäßigem Erscheinungsbild ergibt.
Auch parallel durchgeführte Aufstockungen und Erweiterungen wurden in Holzrahmenbauweise errichtet. Durch ein hinzugefügtes Laubengangsystem, neue Treppen und einen Aufzug konnten die ursprünglichen Erschließungszonen den nun barrierefrei erreichbaren Wohnungen mit veränderten Grundrissen zugeschlagen werden. Das Projekt wurde als Modellvorhaben des E2reBuild Forschungsprojekts der eu wissenschaftlich begleitet sowie einem Monitoring unterzogen.

Wohnhausanlage Innsbrucker Ring

Standort

Badgasteiner Str. 2 – 6, Fernpaßstr. 34 – 34b, München/D

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Bauherr

GWG Städtische Wohnungsgesellschaft, München/D, ­www.gwg-muenchen.de

Architektur

Architekten Hermann Kaufmann, Schwarzach/A, www.hermann-kaufmann.at; Lichtblau Architekten, München/D, www.lichtblau-architekten.de

Tragwerksplanung

merz kley partner, Dornbirn/A, www.mkp-ing.com

Bauphysik

Ingenieure Süd GmbH, München/D

Holzbau

müllerblaustein Holzbau GmbH, Blaustein/D, www.muellerblaustein.de

Fassade

senkrechte Fichtenbretter, sägerau, grau lasiert

Energiekennzahl

Heizenergiebedarf vorher 195 kW/m2a nachher 21 kW/m2a

Zusätzliche Wohnnutzfläche

rd. 65 % bzw. 2.140 m2

Fertigstellung

2012