Inhalt

Wald (Menschen) & Holz (Köpfe)

Über die Bedeutug der Rohstoffquelle Wald und ihre Wertschöpfung in Österreich

An einem der Plenartage des Österreichischen Nationalrats, nämlich dem 21. September, verwandelte sich die Säulenhalle des Parlaments in einen Wald.
Begleitet wurde die Aktion mit dieser 16-seitigen-PR-Beilage in österreichweit erscheinenden Tageszeitungen.

An einem der Plenartage des Österreichischen Nationalrats, nämlich dem 21. September, verwandelte sich die Säulenhalle des Parlaments in einen Wald.

Begleitet wurde die Aktion mit dieser 16-seitigen-PR-Beilage in österreichweit erscheinenden Tageszeitungen (Auflage 200.000 Stück).

Für die Chefredaktion konnten Wolfgang Weisgram, Wirtschafts- und Sportredakteur der Tageszeitung »Der Standard«, und Vera Sebauer vom Magazin »Der See« gewonnen werden.

Experteninterviews und Fotostrecken lockern die Beilage auf und bringen es in der Sonderausgabe auf den Punkt: »Wald & Holz – die einzig relevante Rohstoff-Ressource Österreichs mit ungeahntem Potenzial und spannenden Protagonisten«.

Das Jahr des Waldesneigt sich jetzt auch schon wieder in den Herbst. Zeit also, ein bisschen zu bilanzieren über dieUN-Resolution 61/193, mit der eben dieses weltweite »Jahr des Waldes« ausgerufen worden ist. Diese Resolution wurde im Dezember 2006 beschlossen. Und der Grund dafür war schon der, dass die Wälder dieser Welt ein wenig schnöde behandelt werden, was weder dem Klima noch derÖkonomie zugute kommt. Ausdrücklich erwähnt diese Resolution ja die Bedeutung der »nachhaltigen Bewirtschaftung« der Wälder für die »Armutsbeseitigung«.

Österreich ist, was den Wald betrifft, in einer vergleichsweiseguten Lage. Der Baumbestand nimmt zu, nach ein paar Verirrungen in der Vergangenheit hat sich die Forstwirtschaft auf die ursprüngliche Nachhaltigkeit eingependelt. Die an den Wäldern hängende Branche floriert. Österreich ist eines der wesentlichen Holzländer Europas, was unter anderem – oder hauptsächlich – daran liegt, dass hierzulande auch geforscht wird.

Viele mögen ja glauben, dass Holz nicht mehr verbesserungsfähigsein kann. Solche werden – auch in diesem Heft – von Herrn Universitätsprofessor Teischinger eines Besseren belehrt, der im Holz sozusagen die Zukunft sieht, jene Zeit also, in der wir vom Öl als von etwas Vergangenem zu reden haben werden.

In Österreich tut sich mit dem Holz eine Perspektive auf. Jetzt schon ist die Branche ein eminenter Wirtschaftsfaktor. 290.000 Menschen finden hier Arbeit. Und obwohl die Holzwirtschaft wahrscheinlichder älteste Wirtschaftszweig der Menschheitist, ist sie zugleich der zukunftsträchtigste. Weil sich im Holzgewerbe etwas spiegelt, das der modernenZeit so abgegangen ist: wirtschaften, ohne damit alles kaputt zu machen. Man nennt das Nachhaltigkeit. Und die wiederumist nichts anderes als die uralte Einsicht, dass wiruns die Welt nur von unseren Nachkommen geliehenhaben. (Text: Wolfgang Weisgram)

  kostenlos
Vergriffen!
Auflage
Format A3
Gewicht 0.06 kg
Seiten 16.00