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Brücke Val Tgliplat,
Graubünden/CH |
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Entwurf und Statik
Walter Bieler
Architekt
Reto Zindel
Nutzung
Straßenbrücke
Fertigstellung
1998
Standort
Straße Tomils - Scheid, Graubünden (CH)
Spannweite
max. 36m |
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Fahrbahnbreite
5,2m + 1m Entwässerungsrinne
Tragstruktur
Einseitiges Sprengwerk
Holzmontagebau
Flütsch AG, Salzgeber & Co
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Die Brücke Val Tgliplat wird geprägt von der höchst
unterschiedlichen topografischen und geologischen Situation der
beiden Seiten des Baches und vom Verlauf des Geländes, das
sich talwärts trichterförmig weitet. Daraus leiten Bieler
und der beratende Architekt Reto Zindel einerseits eine asymmetrische
Zwischenabstützung auf der Seite des flachen Geländeverlaufs
ab und einen trapezförmigen Grundriss, der durch unterschiedliche
Spannweiten berg- und talseitig übermäßig große
Eingriffe im Terrain vermeidet. Asymmetrie in der Abstützung,
im Grundriss und in der Ausbildung unterschiedlicher Geländer
verleiht der Brücke Spannung und gibt ihr die äußere
Form, ihre Silhouette mit der sich verjüngenden V-Stütze,
die durch die flächige Verschalung zum markanten Signet wird.
Das Haupttragsystem der Brücke Val Tgliplat besteht
aus einer engen Schar von Längsträgern in bsh-Fichte mit
unterschiedlicher Spannweite und Dimensionierung und der asymmetrischen
Abstützung. Es wirkt eigentlich als einseitiges Sprengwerk,
das sich gegen den Fels lehnt und dessen anderer - imaginärer
- Teil vom Fels aufgenommen wird. Auf den Trägern liegt eine
13,5cm starke Kerto-Furnierschichtholzplatte, die die Radlasten
verteilt und für die Horizontalaussteifung sorgt.
Die Straßentaugliche
Text: Karin Tschavgova (Zeitschrift Zuschnitt
2, 2001; Seite 12ff.)

Links intern
Skizzen zum Projekt
Links extern
Projekt:
Eine Holzkonstruktion für Schwergewichte
Autorin: Karin
Tschavgova
Weitere Projekte: Fußgängersteg
Rapperswil
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