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Vetterhof, Lustenau, Vorarlberg |
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Im Ried zwischen Dornbirn und Lustenau, nahe an der Grenze eines
Naturschutzgebiets, ist der Vetterhof angesiedelt. Durch die exponierte
Lage und das große Raumprogramm entschieden sich Architekt
Roland Gnaiger und die Familie Vetter für die Form des Vierkantshofs.
Der Vetterhof vereinigt Funktionen wie Wohnen, Viehhaltung, Lagerung,
Verkauf und Ausbildung, die räumlich unter einem Dach in mehreren
Baukörpern organisiert sind. Nordseitig liegen Verkaufs- und
Kühlräume und Räume für die Milch- und Fleischverarbeitung.
Im Westen ist das Wohnhaus situiert, südlich davon befindet
sich das Technik- und Gerätehaus, mit Gästezimmern im
Obergeschoss. Ein vorgelagerter Erschließungsgang verbindet
den Wirtschaftshof mit dem Wohnhaus. Östlich schließt
der Trakt mit Lagerräumen und Heizraum den Hof. Die Funktionen
sind räumlich ökonomisch und übersichtlich organisiert,
sodass die Arbeitsablauf optimiert werden. Die Außenfassade
des Hofes wurde mit sägerauen Lärchenbrettern verschalt,
auch im Innenbereich sind die Holzböden unbehandelt und die
Wände lehmverputzt. So wird alles sichtbar älter - und
schöner. (mh)
Was das Holz hält
Text: Renate Breuß (Zeitschrift Zuschnitt
4, 2001; Seite 16ff.)
Links extern
Projekt: Der
Vetterhof
Architekt: Roland
Gnaiger
Bauherren: Annemarie
und Hubert Vetter
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