Wohnanlage »Im Fang«, Höchst, Vorarlberg      
    Architekt
Cooperative

Standort
Höchst, Vorarlberg

Fertigstellung
1979
       
      Die Wohnanlage »Im Fang« wurde 1972 von der Cooperative Bau errichtet. Die Architekten Eberle & Co wollten billig und schnell bauen und gemeinschaftlich wohnen. Holz, damals noch kein salonfähiges Material, schien dafür am geeignetsten. Im Ansatz und schließlich in der rohen und einfachen Ausführung haftet den zwei und dreigeschoßigen Häusern der Anspruch des Selbstbaus und der Selbstbestimmtheit an. Das Konzept entspringt dem Lebensgefühl der 68er Jahre - unbehandeltes Kiefer- und Fichtenholz, ein Holzskelett, das auf dem Betonsockel aufliegt, rohe Details, die ständige Veränderbar- und Modifizierbarkeit provozieren. Mittlerweile lässt sich sagen, der Bau hat es ausgehalten, einiges ist dazugekommen oder erneuert worden. Die Bewohner haben mitgebastelt an einem Haus, das sich über die Jahre ihren Anforderungen anpassen ließ. Holz als Mittel zum Zweck.(mh)


Lebens- und Patinafähigkeit im Holzbau
Text: Otto Kapfinger (Zeitschrift Zuschnitt 4, 2001; Seite 14ff)


Links extern
Architekten: Cooperative Dornbirn
Projekt: Wohnanlage »Im Fang «
Autor: Otto Kapfinger
  1979   2001  
         
  Fotos: Gerhard Ullmann      
         
  Die Arbeitsgemeinschaft Cooperative Bau- und Planungsges. m.b.H, Dornbirn mit
Dietmar Eberle, Markus Koch, Wolfgang Juen, Norbert Mittersteiner existierte von 1979 - 82 weitere Bauten der Cooperative: 1979 Haus Hämmerle, Fußach 1980 Haus Presslaber, Mäder
1980 - 81 Siedlung Backenreuthe, Hörbranz 1981 Haus Helbock, Koblach Wohnanlage
     
               
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