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Wohnanlage Spitzweg, Graz,
Steiermark |
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Volker Giencke
O. Univ.-Prof. Arch.
Dipl.-Ing.
studierte Architektur und Philosophie in Graz und Wien.
Seit 1981 führt er sein eigenes Büro in Graz. Giencke zählt
zu den profiliertesten Architekten der Steiermark, er hat zahlreiche
Auszeichnungen erhalten und ist Professor am Institut für Entwerfen
an der Baufakultät der Universität Innsbruck. |
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Fotos: Paul
Ott |
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Der Wohnbau Spitzweg wurde
1993 errichtet. Nachdem sich der Auslober, eine Wohnbaugenossenschaft
zurückzog, übernahm die Vereinigung der Wohnungseigentümer
die Realisierung. Zwei unterschiedlich lange Riegel stehen keilförmig
zueinander und bieten durch ihre geringe Tiefe eine größtmögliche
Belichtung der Innenräume. Die Erschließung der 49 Wohnungen
erfolgt über außenliegende Treppenaufgänge, die mit
Flugdächern geschützt sind. Auf dem Flachdach befindet sich
eine Terrasse, die für alle Bewohner zugänglich ist. Der
Bau wurde in Mischbauweise errichtet - ein Betonscheibenbau mit Leichtbaufassaden.
Für die Südseite der Fassade hat Volker Giencke weiß
gestrichene Holzschalungen und emailliertes Glas gewählt, die
Nordseite wurde mit Schiffssperrholz verkleidet. Diese Paneelplatten
aus Okumee sind mit einem pigmentierten Mehrfachanstrich versehen
und mit der Unterkonstruktion verschraubt. Edle Oberflächen in
Holz - auch im Alter.(mh)
Doppelt
hält besser
Text: Karin Tschvagova (Zeitschrift Zuschnitt
4, 2001; Seite 20)
Links extern
Projekt: Wohnanlage
Spitzweg
Architekt: Volker
Giencke |