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Auf einer Höhe von 2.691 Meter über dem Val Ferret bietet
die neue Berghütte Cabane de Saleinaz Platz für fünfzig
Alpinisten. Neben Aufenthalts- und Schlafräumen und Küche
umfasst der schlichte Neubau auch einen abgetrennten Bereich für
den Hüttenwart. Der Bau ist auf die extremen Wetterverhältnisse
ausgerichtet. In der Windschneise situiert, bietet er kaum Angriffsflächen.
Bei geschlossenen Fenstern wirkt die Hütte wie ein kleiner
Holzklotz in der gewaltigen und rauen Landschaft. Alle Elemente,
einschließlich Verkleidung und Fenster wurden im Tal vorgefertigt
und mittels Helikopter auf das Plateau gebracht. Durchgehende Gewindestangen
aus Chromstahl verbinden die Struktur mit dem Fundament. Die leichte
Konstruktion, eine Fachwerkstruktur mit innenliegender Beplankung
aus Tannen-Dreischichtplatten, erreicht größtmögliche
Stabilität. Die geschoßhohen Tafeln sind direkt im Verbund
gesetzt. In nur drei Tagen konnte der Bau auf den Betonsockel montiert
werden.
Höhenflug
und geglückte Landung
Text: Martin Tschanz (Zeitschrift Zuschnitt
5, 2002; Seite 14ff)
Arbeitsbericht
der Architekten
Text: Brigitte Widmer und Stéphane de Montmollin
(Zeitschrift Zuschnitt 5, 2002; Seite 17)
Links extern
Projekt: Berghütte
am Plateau de Saleinaz
Architekten: Brigitte
Widmer, Stéphane
de Montmollin
Bauherr: Schweizerischer
Alpenclub, Sektion Neuenburg
Autor: Martin
Tschanz
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