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Foto: Ignacio
Martinez
Hermann Kaufmann
Dipl.-Ing. für Architektur 1975-1984 Studium in Innsbruck und
Wien, seit 1983 eigenes Architekturbüro in Partnerschaft mit
Christian Lenz und Elmar Gmeiner. Pionier des Vorarlberger Holzbaus.
Arbeitet u.a. an der Entwicklung von Systemen.
1999 Vorarlberger Holzbau Anerkennungspreis für die Brücke
Gaißau
Vierter Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis, in 3 Kategorien Preisträger,
2x Auszeichnungen
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Ölzbündt ist ein Passivhaus. Damit keine Energie an die
Umgebung verloren geht, ist es als kompakter Kubus ohne Vor- und
Rücksprünge geplant worden, auch die Fenster - thermische
Schwachstellen jedes Gebäudes - sind relativ klein. Hauptgrund
des geringen Wärmeverlusts ist jedoch die Kombination von Gebäudehülle
und Lüftungsanlage.
Die Wandelemente sind mit 350mm Mineralwolle gedämmt, die Übergänge
zwischen den Elementen perfekt abgedichtet, daraus ergibt sich eine
absolut luftdichte Gebäudehülle.
Die »Ölzbündt« ist ein Skelettbau mit standardisierten
und vorproduzierten Fertigelementen im 2,40m Raster. Auf den Stützen
liegen die Decken- und Dachelemente, sechs unterschiedliche Wandelemente
umfassen die Konstruktion: Vollwandelement, Eckelement, Türelement,
Küchenfensterelement und zwei Balkonfensterelemente. Der Grundriss
ist frei einteilbar, die Wohnungstrennwände bestehen aus Gipskartonplatten.
Auch die Nasszellen sind bereits im Werk fertig auf die Deckenelemente
montiert worden, außer jene im Erdgeschoss. Um einen Kostenvergleich
zu erhalten, wurden sie in herkömmlicher Weise erstellt.
Ergebnis: die Kosten bleiben die gleichen, doch die Vormontage im
Werk gestaltet den Bauablauf günstiger.
Text: Hermann Kaufmann
Pläne, Bilder: Wohnanlage
»Ölzbündt«
Links extern:
Projekt: Wohnanlage
»Ölzbündt«
Architekt: Hermann
Kaufmann
Tragwerksplanung Holzbau: merz
kaufmann partner
Ausführung: Kaufmann
Holzbauwerk
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