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Barrique Getoastetes Holz

Otto Kapfinger
Erschienen in
Zuschnitt 8: Forst & Holz
Dezember 2002 - Februar 2003, Seite 26

Edle Weine in Eichenfässern reifen zu lassen hat Tradition, erfordert handwerkliches Know-How auf höchstem Niveau. Aus speziell ausgewählten Stämmen händisch gespalten, zu Brettern geschnitten, zwei Jahre im Freien getrocknet und ausgewaschen, werden die Dauben gebunden, über dem Feuer ausgebrannt, im "Toasting" veredelt. Von innovativen heimischen Winzern nachgefragt, werden Barriques aus Weinviertler Eiche seit einigen Jahren auch in Österreich wieder produziert. Der Trend zum Barrique ist international. Fässer aus Österreich gehen auch zu bekannten Weinkellereien in Italien und vereinzelt sogar nach Frankreich.

Text

Otto Kapfinger
  • seit 1972 freiberuflicher ­Architekturforscher und -publizist
  • 1981–91 Architekturrezensent der Tageszeitung Die Presse
  • zahlreiche Buchveröffent­lichungen und Ausstellungskonzeptionen zur modernen Baukunst in Österreich

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