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Die Forst- und Holzwirtschaft erhält
und schafft Arbeitsplätze im dezentralen ländlichen
Raum. |
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Eine Milliarde Kubikmeter Holz steht im
Wald zur Nutzung bereit. Jährlich wachsen rund 27
Mio m³ nach, es werden aber nur 19 Mio m³ geerntet. |
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Mit einem Handelsbilanzüberschuss
von 2,52 Mrd. EUR im Jahr 2001 und einem Plus von 9,1%
ist die österreichische Forst- und Holzwirtschaft
nach dem Tourismus der wichtigste Devisenbringer des Landes
mit einer deutlich positiven Handelsbilanz. |
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Die Forstwirtschaft in Österreich
praktiziert seit mehreren Jahren sogenannte Naturverjüngung.
Bei dieser Methode überlässt man die Wiederaufforstung
zum Teil der Natur, womit erfahrungsgemäß die
genetische Vielfalt gewährleistet wird, da ausschließlich
an den jeweiligen Standort angepasste Baumarten nachwachsen.
Die Neupflanzungen durch die Bundesforste konnten dadurch
seit 1981 um rund 80%, von 10 Millionen Pflanzen auf 2,2
Millionen, verringert werden. |
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Die österreichischen Waldbesitzer
richten sich bis auf wenige Ausnahmen nach den Zertifizierungsrichtlinien
des PEFC (Pan European Forest Certification). |
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Die Nutzung des Waldes ist im Forstgesetz
streng geregelt: Eine Ernte über 0,5 Hektar muss
demnach behördlich genehmigt werden, eine Ernte von
über 2 Hektar ist grundsätzlich verboten. |
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Fast alles, was aus dem Wald kommt, wird
auch verwertet: Stammholz als Werkstoff, Rinde, Spreißel,
Hackschnitzel und Späne als Nebenprodukte in der
Holzplatten-, Papier- und Zellstoffindustrie und zur Energieerzeugung. |
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Österreichs Wälder setzen sich
aus über 100 Waldgesellschaften – verschiedene
Kombinationen von 80 in Österreich gedeihenden Holzarten
– zusammen. Im Gebirgsland Österreich überwiegen
Nadelwälder, sie nehmen 65% der Waldfläche ein,
Laubwälder 11% und Mischwälder 24%. |
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Die naturnahe Waldwirtschaft verzichtet
heute weitgehend auf den Einsatz von Chemikalien. Bei
der Pflege der Waldbestände und der Holzernte werden
immer umweltfreundlichere Techniken eingesetzt. |
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Nachhaltige Holznutzung ist aktive Waldpflege.
Nur durch
die wirtschaftliche Holznutzung kann die Schutz- und Erholungsfunktion
unserer Wälder langfristig sichergestellt werden. |
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Ein stehender Baum ist belastungsoptimiert
in Bezug auf Auskragung und Höhe – ein statisches
Meisterwerk. |
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Eine ausgewachsene Buche mit einem Kronendurchmesser
von 15 Metern hat ca. 600.000 Blätter, die eine Oberfläche
von 1.500 Quadratmetern aufweisen. Sie produziert 1,7kg
Sauerstoff am Tag. Das entspricht dem Tagesbedarf von
drei Menschen. Ein Hektar (100 x 100 Meter) Nadelwald
produziert noch mehr, nämlich 30 Tonnen im Jahr! |
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Holz besitzt aufgrund seiner geringen
Wärmeleitfähigkeit sehr gute Dämmeigenschaften.
Der Wärmedämmwert einer 10cm dünnen Massivholzwand
entspricht dem einer 160cm dicken Betonwand. Selbst bei
relativ geringer Raumtemperatur emp-
findet man eine Holzoberfläche als warm. |
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Holz darf ruhig nass werden, aber es muss
wieder trocknen können. Berücksichtigt man das,
dann hält es fast unbegrenzt. |
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In seiner Verwendung als kompaktes konstruktives
Element besitzt Holz eine hohe Widerstandskraft gegen
Feuer, weil es nur äußerlich verkohlt, dabei
seine innere Struktur schützt. Auch die höchsten
Brandschutzklassen sind in Konstruktionen aus Holz erfüllbar.
Durch gut berechenbares Brandverhalten eignet sich Holz
bei fachgerechtem Einsatz auch für große Bauvorhaben. |
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Bezogen auf sein Eigengewicht trägt
Holz 14mal soviel wie Stahl, seine Druckfestigkeit entspricht
der des Stahlbetons. |
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Holz ist zwar leicht, aber kräftig
und daher extrem vielseitig einsetzbar – ein Hochleistungswerkstoff
aus der Natur mit unterschiedlichen Härtegraden und
Festigkeiten. Gezielt zerlegt und neu gefügt erhalten
moderne Holzprodukte optimierte bauphysikalische und statische
Eigenschaften, die Abmessungen der Bäume spielen
keine wesentliche Rolle mehr und große Spannweiten
werden möglich. |
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Holz nimmt Wasser auf und ist atmungsaktiv,
sorgt das ganze Jahr über für angenehmes Raumklima.
Holz ist elektrostatisch neutral und nicht leitend. |
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