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Gegenrede – Antworten auf das Statement von Christian Haidinger

Erschienen in
Zuschnitt 10: Werkhalle Holz
Juli - September 2003, Seite 10

Michael Flach zum Vortrag

Holz kann sich behaupten, wenn es - bei gleichwertiger Wirtschaftlichkeit - seine besonderen Qualitäten zur Schau stellen kann

_ Holz ist exklusiv (Zitat Haidinger) 
Es ist richtig, dass Holz ein exklusiver Baustoff ist, der hohe technische Anforderungen stellt, um bei besonders exklusiven Projekten mit speziellen optischen Vorzügen punkten zu können. Ich selbst musste in Frankreich im Wettbewerb immer wieder den Konkurrenzbaustoffen Beton und Stahl gegenüber die Überlegenheit von Holz unter Beweis stellen. Das allerdings nicht nur bei exklusiven Bauten, sondern ebenso bei einfachen Industriebauten, Freizeitanlagen und Schulbauten.

_ Ästhetik und Architektur sind unantastbar
Gerade in der Holzarchitektur trägt die Technik einen wesentlichen Anteil am Projekt, was bei all unseren Projekten dazu führte, dass Architekt und Ingenieur in der ersten Entwurfsphase bereits gemeinsam vorgehen mussten. Es lag allerdings bei so gut wie allen Projekten im Interesse der Planer und des Bauherren, Lösungen so auszuarbeiten, dass Sondervorschläge so gut wie keine Chancen hatten, da nur eine offene Konkurrenz in Bezug auf die gleichen Projektbedingungen einen wirtschaftlichen und qualitativen Vergleich ermöglicht. 

_ Die Wirtschaftlichkeit spielt bei der Materialwahl eine untergeordnete Rolle
Für den Tragwerksplaner stand immer der gesamtheitliche Ansatz im Vordergrund, um im Rahmen eines Konzepts jedem Baustoff die Rolle zuzuordnen, die Qualität und Wirtschaftlichkeit optimal erfüllt. Dies führt automatisch zu Mischbauweisen, die bei richtigem Einsatz der verschiedenen Baustoffe zu besseren Ergebnissen führen, als die ausschließliche Verwendung von Materialien. Holz hatte dabei immer einen wesentlichen Anteil und wurde durch den begrenzten Einsatz in optimalen Bereichen aufgewertet.

_Große Holzkonstruktionen sind bedingungslos technikgetrieben 
Großbauwerke in Holz verlangen ein hohes technisches Niveau, d.h. aber nicht zwangsläufig, dass die Technik jedes Mal bis auf die Spitze getrieben werden und zu unterschiedlichen Bauteilen führen muss. Wie bei kleinen Konstruktionen sind für die Verwendung von gleichen Bauteilen vor allem die Geometrie und das modulare Konzept verantwortlich, und das ohne Unterschied auf die Größe.

_ Materialeinsparungen 
führen nicht zwangsläufig zu Wirtschaftlichkeit, so dass in vielen Fällen höhere Materialkosten zu Gunsten von Vereinfachungen und Repetitionsarbeiten gerechtfertigt sind.

_ Ziel ist es, Referenzprojekte für den Holzbau zu erstellen 
Referenzprojekte bergen zwangsläufig das Risiko, neue, das heißt, gute und schlechte Erfahrungen zu sammeln. Auch wenn viele dieser Projekte nicht immer weitere Projekte nach sich zogen, so entstanden doch regelmäßig Impulse für andere Projekte und die Entwicklung von neuen Technologien, die neue Lösungen brachten.

_ Forschung 
Es ist nicht zu leugnen, dass viele Forschungsprojekte zu wenig praxis- und marktbezogene Aspekte berücksichtigen.

Holz kann sich nur behaupten, wenn... 
_ es sich dem Wettbewerb mit Beton und Stahl stellt und immer wieder beweisen muss, dass es sinnvoll und wirtschaftlich eingesetzt wird.

_ es in dem Bereich eingesetzt wird, wo es technisch und wirtschaftlich wettbewerbsfähig ist und dies vor allem in Ergänzung und im Zusammenwirken mit anderen Baustoffen.

_ es seine Vielseitigkeit in unterschiedlichster Form beweisen kann, d.h. es in einer hohen Bandbreite mit allen erdenklichen Erscheinungsformen auftaucht.

_ es bei gleichwertiger Wirtschaftlichkeit seine besonderen Qualitäten unter Beweis stellen kann und dazu gehören eben die Schönheit, das Wohlbefinden und die ökologischen sowie gesundheitlichen Vorzüge.

_ es nicht nur als austauschbares Produkt in einem Bauteilkatalog geführt wird, sondern wenn es von holzerfahrenen Planern als integrierter Bestandteil in einem Projekt eingesetzt wird.

_ es in die logistische Kette des Bauablaufs so eingegliedert ist, dass die Vorteile einer Vorfertigung und die Trockenbauweise in Verbindung mit anderen Baustoffen, die zum Teil vor Ort gefertigt werden bzw. in Verbindung mit anderen Baustoffen als Komposition vorgefertigt werden, für die Terminplanung einer Baustelle günstig genutzt werden.

_ es auf allen Ebenen der Planung und Ausführung fachmännisch eingesetzt wird, das heißt, durch fachkundige Architekten und Ingenieure in der Planungsphase, durch positiv holzerfahrene Bauherren, die den sinnvollen Einsatz von Holz kennen und durch qualifizierte Unternehmen, die dem Umfang der technischen Anforderungen der Projekte gewachsen sind.

_ es wieder in Anwendungsbereiche vordringt, die das Holz kampflos dem Beton und Stahl überlassen haben, wie etwa Decken im mehrgeschoßigen Wohnbau, wie dem Schul- und Brückenbau.

_ es politisch unterstützt wird, d.h. es wird Lobbying betrieben, das den anderen Baustoffen ebenbürtig ist, um mit umweltpolitischen und regionalwirtschaftlichen Argumenten im Rahmen einer umweltbewussten
Politik den volkswirtschaftlichen Beitrag des Holzes herauszustellen.

_ mehr als bisher in Forschung und Ausbildung fließt.  

Holz ist ein Material des Alltäglichen von Hermann Kaufmann

Wo Christian Haidinger recht hat:
_Allzu oft wird und wurde Holz als Baustoff für exklusive und ausgefallene Lösungen exemplarisch beworben. Dabei ist Holz ein Material des Alltäglichen. Dies muss die Botschaft der Zukunft sein.

_Es wird tatsächlich in der Forschung zu wenig Augenmaß auf mögliche Anwendung sowie auf Evaluierungen bestehender Bauten gelegt.

_Die Holzbranche muss ihre Lobby ausbauen, statt sich gegenseitig zu behindern, wobei der Markt regulativ bleiben muss!

_Die Entscheidungen im Hochbau wie die Materialwahl fallen meist schon in der Vorentwurfsphase eines Objektes. Daher ist die Hauptstoßrichtung für Werbung und Ausbildung in diese Richtung zu lenken.

_Mehr Systementwicklung und allgemein zugängliche und gute Informationen sind notwendig.

Wo Christian Haidinger nicht recht hat:
_Um das Minderheitenprogramm Holz interessanter zu machen, ist die Brücke zur guten modernen Architektur notwendig. Damit kann ein positives Image in der Architektenschaft erzeugt werden.

_Haidinger scheint den Unterschied von Einfachheit und Banalität nicht zu kennen. Schönheit kann aus der Einfachheit und Klarheit kommen, wobei der Schritt zur Banalität nicht groß ist.

_Überall dort, wo aus marktwirtschaftlichen Gründen mehr Material als notwendig eingesetzt wird, ist das Ergebnis ästhetisch meist unbefriedigend, plump und unverständlich (das gilt für alle Baumaterialien). Im Holzbau haben wir schon zu viele solcher Undinge.

Miteinander statt Gegeneinander Andreas Orgler erwidert

Wenn der wirtschaftlich Verantwortliche eines Produktionsbetriebes zum Schluss kommt, dass sich der größte Reingewinn durch das billigstmöglich hergestellte Produkt, verkauft um den am höchsten zu erzielenden Preis, ergibt, ist dies nachvollziehbar. Ob unsere Kultur diesen Preis jedoch bezahlen will? Wissenschaft jedoch mit firmeninterner Entwicklungsarbeit zu verwechseln, ist genauso fatal, wie Gestaltung als modische Hübschheit zu sehen. 

Aus der Aussage Herrn Haidingers, dass sowohl Tragwerksplaner wie auch ausführende Unternehmen lediglich Erfüllungsgehilfen waren und keine kreativen Beiträge erwünscht wurden, spricht Verbitterung. Deswegen die Rolle der Architektur im Industrieund Gewerbebau jedoch falsch zu verstehen, wie im vorliegenden Referat, ist weniger Ergebnis einer sachlichen Analyse denn emotionaler Spontanäität. Planung, die sich mit dem Finden von Lösungen zufriedengeben soll, wird immer durch den kreativen Akt einer Ideenfindung übertroffen werden. Intelligente, werkstoffgerechte Entwürfe, ausgeführt durch kompetente Firmen, werden unabhängig vom verwendete
Baustoff Zufriedenheit beim Auftraggeber, beim Auftragnehmer und auch bei den internen und externen Nutzern finden. Damit will ich sagen, dass wesentliche messbare Merkmale im Gewerbe- und Industriebau die qualitätsgerechte Errichtung, die Einhaltung des angebotenen Preises und des fixierten Termins sind und natürlich das Wohlbefinden der dort Arbeitenden, der Besuchenden. 

Auch die Definition der Firma nach außen über die Sprache der Architektur, sowie die durch das Erscheinungsbild ausgelöste Akzeptanz des Betriebes bei der Bevölkerung sind Aufgaben der Architektur. Dafür sind von der Planung bis zur Realisierung alle Beteiligten im Rahmen ihrer Aufgabe verantwortlich. Bei einem unserer Projekte, der KSHB Halle für einen Stahlbaubetrieb in Fulpmes wurden, unter Vorgabe der zu erzielenden billigstmöglichen Halle, sowohl Konstruktionen in Holz, Stahl und Beton untersucht, wobei die ausgeführte Halle in Holz mit fünfprozentigem Vorsprung die billigste war. Ich glaube, dass damit gezeigt werden kann, dass Architektur mit Anspruch, bei für den Investor vernünftigen Kosten, möglich ist.

Holz ist als Material selbst hightech Wolfgang Pöschls Gedanken zum Text

_Der Ingenieurholzbau, wie er sich in einigen Großprojekten darstellt samt der dazugehörigen Anlassforschung, bringt die Entwicklung des Holzbaus, insbesondere die Massenanwendung von Holz, tatsächlich nur wenig weiter. Er kann derzeit nicht einmal die Rolle einer Grundlagenforschung abdecken.

_Die Zukunft des Holzbaus kann nicht in vermeintlichen Hightech-Anwendungen liegen, deren angebliche Intelligenz oft nur aus überflüssigen Kopfständen und Materialvergewaltigungen besteht.

_Jede Entscheidung für ein Material, egal für welches, die sich nicht aus der Aufgabenstellung als Ganzes in allen ihren Aspekten und aus den spezifischen Fähigkeiten des Materials selbst ableitet, ist schlicht falsch. Kompliziertheit, Unwirtschaftlichkeit, mangelnde oder abgehobene Ästhetik sind nur eine logische Folge dieser falschen Entscheidung. Holz ist dort richtig, wo es eine konstruktive Aufgabe besser (und damit schnell auch wirtschaftlicher und »schöner«) erfüllen kann als irgendein anderes Material.

_Nur die Rohstoffaufbereitung kann derzeit industriell bewältigt werden, während sich das Bauen selbst beharrlich der echten industriellen Produktionsweise entzieht und noch lange entziehen wird, außer, wir können uns dazu durchringen, unser Leben in kleinen, im Vergleich teuren Containern zu verbringen.

_Gefragt sind nicht Systeme, sondern z.B. preiswerte, einfach verfügbare Leimbinder. Die Anwendungsmöglichkeiten und sinnvollen Varianten einer simplen Leimbinderkonstruktion sind fast unbegrenzt und noch weitgehend unerschlossen. Nicht Standardisierung von komplexen Systemen ist notwendig, sondern Standardisierung der Holzwerkstoffe selbst.

_Für die Entwicklung eines Massenmarktes ist die auf den ersten Blick unspektakuläre, alltägliche Anwendung wichtiger als spektakuläre Projekte, die notwendig sind, um die Grenzen des Materials auszuloten.

_Bei weit gespannten Konstruktionen ist es zuallererst einmal die Spannweite selbst, die zu hinterfragen ist. Stützenfreiheit ist wichtig für Sporthallen; bei Produktion und Verkauf ist sie allzu oft ein unnotwendiger, räumlich unspannender Schematismus.

_Statt neuerlich einen schon in der Vergangenheit unfruchtbaren Verdrängungskampf mit den anderen Materialien zu beginnen, müssen wir die Zusammenarbeit der Materialien in den Vordergrund stellen. Holz und Glas als (tragende) Fassade. Beton und Holz als spannendes Duett zwischen einem monolithisch gegossenen, hochbelastbaren und einem strukturierten, spannenden Material. Holz und Stahl, mit dem Stahl als Verbindungs- und Zugelement, als »Würze«.

Sachliche Normalität für Holzbau Johann Riebenbauer meint

Die in diesem Manuskript dargelegten strategischen Ansätze für die Erhöhung des Marktanteiles für den Holzbau sind eigentlich »alte Hüte«. Wenn diese Argumente Zukunftsstrategien sind, dann wurden hier die letzten Jahre verschlafen. Viele der Aspekte sind in einigen Bereichen längst umgesetzt. Ich arbeite seit einigen Jahren als Konstrukteur, Tragwerksplaner, Berater, Statiker im Holzbau. Meine Erfahrungen der letzten Jahre decken sich aber mit vielen der Argumente. Wichtig ist und war, dass für die Projekte eine sachliche Normalität gelebt wird. Dort, wo es sinnvoll und wirtschaftlich ist, kann Holz eine bedeutende Rolle spielen, die über bereits etablierte Einsatzgebiete weit hinausgeht. Teilweise wird in Projekte aber etwas zu viel Innovation, Referenzstatus, etc. hineininterpretiert, obwohl es sich zumindest im konstruktiven Ingenieurholzbau oft nur um normale baustatische Aufgaben handelt.
Dass die Architektur und Ästhetik der Planer unantastbar ist, kann ich nur bedingt nachvollziehen. Meine Erfahrung ist hier eher umgekehrt.

Bei Planungen von ingenieurmäßigen Holzbauten waren es meist die Firmen, die mit eigenen Varianten und »innovativeren« Lösungsansätzen die Planer und Bauherren teilweise oft verunsicherten. Hier wurde oft versucht, die eigenen technischen Möglichkeiten in ein Projekt einzubringen, eine an sich durchaus legitime Vorgehensweise. Nur: allzu oft waren derartige Varianten mit der Ursprungslösung nicht mehr wirklich vergleichbar, oft sogar teurer, und nur in den wenigsten Fällen wirklich »besser«. Viele Holzbauer versuchen eigentlich nur, sich mit »eigenen Systemen« voneinander abzugrenzen. In Wirklichkeit sind aber die wesentlichen Aspekte dieser »Systeme« dieselben.

Ein Hauptproblem liegt auch darin, dass meist nur einzelne Bauteile miteinander verglichen werden, grundlegende Veränderungen des Gesamtkonzeptes aber oft nicht wirklich »zu Ende« gedacht werden, oder auch nicht richtig erkannt werden. Das größte Hindernis in einer weiteren Verbreitung des Holzbaus liegt einerseits in der Vielzahl der sogenannte »Systeme« - Planer und Bauherren sind hier oft verunsichert und nur halb informiert - und andererseits im Mangel an unabhängigen Fachleuten, die diese Systeme bewerten und vergleichen können.

Durch die Vielzahl der »Systeme«, die vielfältigen Holzwerkstoffe, etc. werden die Kräfte an zu vielen Fronten vergeudet, andererseits kann auch keine wirkliche Konkurrenz entstehen, da die Systeme nicht wirklich vergleichbar sind. Es ist umfangreiches Fachwissen nötig, um Unterschiede objektiv aufzeigen und bewerten zu können, bzw. das für das geplante Objekt optimale System auszuwählen. Dieses Fachwissen ist derzeit weitgehend in ausführenden Firmen konzentriert, die natürlicherweise im Sinne des eigenen Betriebes arbeiten. Damit sind andere, eventuell sinnvollere Systeme von vornherein meist ausgeschlossen. Wer den persönlichsten Zugang zu Planern hat, wird am ehesten zu Aufträgen kommen, ist die gängige Meinung vieler Betriebe.

Nur wenige Architekturbüros und Planer haben durch eigene Projekterfahrungen und großes Engagement genug Wissen angesammelt, um wirtschaftliche Holzobjekte planen zu können. Diese Basis muss massiv verbreitert werden. Genauso wichtig sind natürlich die zugehörigen Fachleute wie Bauphysiker, Statiker, Haustechnikplaner, etc. Diese Berufsgruppen müssen ebenso weiter geschult und informiert werden, das aber weitgehend objektiv. Dies wäre Aufgabe der Universitäten. Natürlich darf der nötige Praxisbezug nicht zu kurz kommen, bzw. sollten baupraktische Ansätze und Lösungen die Weiterbildung sogar wesentlich bestimmen. Am nötigen Fachwissen mangelt es aber auch vielen ausführenden Firmen, was kein großes Problem ist, wenn das Planungsteam kompetent ist.

Problematisch wird es nur dann, wenn ausführende Firmen sich ihres mangelhaften Fachwissens nicht bewusst sind. Damit sind Probleme und Schwierigkeiten oft vorprogrammiert. Zu viel Innovation und Neuentwicklung kann teilweise auch kontraproduktive Auswirkungen haben, vor allem dann, wenn es um die Erhöhung des Holzanteiles am Gesamtmarkt geht.

Michael Flach
O. Univ. Prof. Dipl. Bauingenieur 1979 - 84 Betonbrückenbau bei Bouygues (F). 1984 - 89 Büroleiter bei Weisrock (F). Flach leitet seit 1989 seine eigenen Ingenieurbüros mit Univ. Prof. Julius Natterer als Partner wobei von über 200 ausgeführten Projekten 20 ausgezeichnet wurden, davon 3 europäische Gluelam Awards, 15 Holzbaupreise, und zuletzt der französische
Umweltpreis CHENE 2003. Seit 1994 Lehraufträge an der EPFL/ Schweiz, UBC/ Kanada und an Architekturschulen in Frankreich. Seit April 2002 ordentlicher Professor am Lehrstuhl für Holzbau, Holzmischbau und Holzverbundwerkstoffe an der Universität Innsbruck.

Hermann Kaufmann 
O. Univ. Prof. Dipl.-Ing. als Architekt Pionier des Vorarlberger Holzbaus, etwa 
beim Pilotprojekt Geschoßwohnbau Ölzbündt. Fallweise Partnerschaft mit Christian Lenz und Elmar Gmeiner. Arbeitet an der Entwicklung von Systemen. 

Andreas Orgler
Arch. Dipl.-Ing. 1984 - 92 Industrielle Produktentwicklung
1992 - 98 Mitarbeiter im Architekturbüro Heinz-Mathoi-Streli. u.a.
Holzhallen Gigasport Brunn a. Gebirge und Prag. Seit 1998 selbstständiger Architekt in Innsbruck, u.a. Holzhallen KSHB Halle, Fulpmes, Deutsche Post Weiler, Turnhallen Fulpmes (gemeinsam mit HMS).

Wolfgang Pöschl
Arch. Dipl.-Ing. 1971 - 80 studiert Pöschl Architektur an der TU Innsbruck und leitet von 1972 - 76 die väterliche Tischlerei. Anschließend mehrjährige Mitarbeit bei Heinz-Mathoi-Streli und Zusammenarbeit mit Reinhardt Honold. 2001 Gründung der tatanka gmbh mit Joseph Bleser und Thomas Thum. Motorrad Schnaller Kolsass, Tirol

Johann Riebenbauer
Dipl. Bauingenieur Studium Bauingenieurwesen an der TU Graz. 4 Jahre Universitäts assistent am Institut für Tragwerkslehre TU Graz. Seit 1998 selbstständig in den Bereichen Ingenieurholzbau und Softwareentwicklungen