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Sutterlüty Markt in
Weiler (A) |
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Fotos: Ignacio
Martinez
Hermann Kaufmann
Arch. Dipl.-Ing.
ZT GmbH
Sportplatzweg 5
A-6858 Schwarzach
T +43 (0)55 72/ 581 74
F +43 (0)55 72/ 580 13
office@archbuero.at
www.kaufmann.archbuero.com |
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Hermann Kaufmann
1975 - 84 Studium in Innsbruck und Wien. Seit 1983 eigenes Architekturbüro
in Partnerschaft mit Christian Lenz und Elmar Gmeiner.
Pionier des Vorarlberger Holzbaus z.B. beim Pilotprojekt Geschoßwohnbau
Ölzbündt. Arbeitet an der Entwicklung von Systemen.
1999 Vorarlberger Holzbau - Anerkennungspreis für die Radwegbrücke
Gaißau.
2001 Vierter Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreis, Preisträger
in drei Kategorien, 2 Auszeichnungen. 2001 Vorarlberger Holzbaupreis,
in 3 Kategorien Auszeichnungen.
Seit 2002 O. Professor für Holzbau an der TU München
Weitere Bauten (Auswahl)
von Hermann Kaufmann
in Vorarlberg
1995 Metzler KG
Holzlagerhalle, Bezau
1999 Hotel Adler
2000 Wohnanlage
Neudorfstraße, Wolfurt
2001 Impulszentrum Egg
2002 Naturhotel Chesa Valisa
2002 Dobler Bau, Röthis
2002 Gewerbepark Bezau |
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Hermann Kaufmann materialisierte in
Weiler die Hallendecke des Einkaufsmarktes als optisch dominierende
Raumfläche besonders homogen, als neutralen und zugleich stimmungsgebenden
»Fond« des Ganzen.
Die 47cm starke Dachplatte, ca. 1.500m² groß, überdeckt
in 5m Höhe gleichsam monolithisch den Innenraum mit Auskragungen
in den Außenraum bei Eingangsfront und Lieferrampe. Diese
Platte ist ein Gefüge aus Hohlkastenelementen, gespannt zwischen
den seitlichen Außenwänden und Hauptträgern aus
Brettschichtholz, die über zwei Reihen von Stahl-Pendelstützen
die Last im Innenraum abtragen. Die Spannweite der Hohlkästen
beträgt zur Hälfte ca. 14m, im übrigen Bereich (trapezförmiger
Grundriss) kontinuierlich bis auf 8m verkürzt. Die vorgefertigten
Teile sind beidseitig mit Dreischichtplatten beplankt und haben
Rippen aus Brettschichtholz. Die untere Platte ist die fertige Deckenuntersicht.
Um diese helle Untersicht in Fichte völlig ruhig und ungeteilt
zu erhalten, sind auch die bis zu 72cm breiten Hauptträger
in die Deckenhöhe integriert.
Neben der schnellen, einfachen Montage und der speziellen Materialwirkung
hat diese Holzplatte noch den Vorteil, dass sie keine Kältebrücke
bildet und kontinuierlich durch die Glaswände der Stirnfronten
in die Auskragungen der Vordächer hinauslaufen kann. Der ganzheitliche,
zusammenfassende Effekt der Dachplatte hat eine weitere konkrete
Wirkung, indem sie als statische Scheibe auch das ganze Gebäude
stabilisiert.
Markt für
Architektur
Text: Otto Kapfinger
(Zeitschrift Zuschnitt 10, 2003; Seite 16ff.)
Links extern
Architekten: Hermann
Kaufmann
Autor: Otto Kapfinger
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