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Die neue Sporthalle mit ihrem Nebentrakt ergänzt das aus
den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts stammende Ensemble
der
Schulanlage Rieden - Vorkloster von Architekt Ernst Hiesmayr.
Der westseitige Gebäudeflügel mit einer alten Turnhalle
wurde abgetragen. Damit die Charakteristik des Schulgebäudes
erhalten bleibt, bildet ein neuer, zweigeschoßiger Baukörper
den westlichen Hofabschluss. Die neue Turnhalle wird dem zweigeteilten
Schulhof eingeschrieben. Der eine Hofteil wird auf das Untergeschoßniveau
abgesenkt und mit einer Tragstruktur überdacht, der andere
bleibt Außenraum.
Konstruktion
Die Sporthalle wird von schlanken, geschoßhohen Kastenträgern
aus Holz überspannt und ist größtenteils mit Glas
eingedeckt. Die Träger sind aus einem Gerippe aus Brettschichtholz,
gebildet aus Obergurt, Untergurt und vertikalen Pfosten aufgebaut,
das mit beidseitig aufgeleimten Dreischichtplatten (Lärche)
beplankt ist. Die Kastenträger sind 45m lang und vier Meter
hoch. Bauteile mit solchen Abmessungen sind bekanntlich nur schwer
als Ganzes auf der Straße transportierbar. Dem gegenüber
steht das Bestreben nach einer möglichst weitgehenden Vorfertigung
im Werk, um den Anforderungen an Produktivität, Qualitätskontrolle
und Montagezeit gerecht zu werden.
Unter Berücksichtigung dieser Punkte, aber auch aus statischen
Überlegungen und nicht zuletzt solchen, die einen rationellen
Einsatz der Hebezeuge betreffen, ist die Haupttragkonstruktion
aus
drei werkseitig vorgefertigten Teilen, mit den Längen 12,5
/ 20 / 12,5m gefertigt. Für den Zusammenbau auf
der Baustelle galt es, eine Verbindung zu wählen, die unterschiedlichsten
Anforderungen gerecht wird.
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