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Brandwiderstand als Kriterium für die Materialwahl
Veranstaltungszentrum Höss-Halle, Hinterstoder

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Fotos: Josef Pausch

Riepl Riepl Architekten
Hofgasse 9
A-4020 Linz
T +43 (0) 732/78 23 00
F +43 (0) 732/78 23 00-19
arch@rieplriepl.com
http://www.rieplriepl.com

Riepl Riepl Architekten
Peter Riepl, Gabriele Riepl

Realisierte Bauten:
2003 Fachhochschule Eisenstadt
2003 Bundesschulzenturm Kirchdorf
2002 Hösshalle Hinterstoder
2002 Stadthalle Kirchdorf
2002 ÖBB Stellwerk Wien Süd-Ost

Umbau von Schloss Hagenberg (Peter Riepl mit Thomas Moser), Schulen in Wels und Linz, ein Mehrzwecksaal in Linz, ein Schulkomplex in Scharmühlwinkel (Peter Riepl mit Thomas Moser), die Engel Fabrik bei Steyr, die Internationale Managementakademie Bergschlössel in Linz, das Rathaus Ternberg, das O. K Centrum für Gegenwartskunst in Linz, das Kulturzentrum Bruckmühle in Pregarten, ein Geschäftshaus in Linz und ein Büro- und Sozialgebäude in Lohnsburg/Oberösterreich und die St. Franziskuskirche in Steyr.

Preise / Auszeichnungen:
1989: Kulturpreis des Landes Oberösterreich
1990,1998 und 2001: Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs

Die Höss-Halle in Hinterstoder vermittelt ihr Konzept zu einem guten Teil bereits über die Wahl des Baustoffes Holz. Korrespondierend mit Interessenslage und Vorbildung der Betrachter überbringt das sowohl konstruktiv als auch umhüllend eingesetzte Material eine Vielzahl an Botschaften. Selbst dem flüchtigen Blick der TouristInnen oder jenem der GemeindebürgerInnen (für die das alljährliche Anschwellen ihres Heimatortes um eben jene TouristInnen auf ein Vielfaches der ursprünglichen Dichte ein ebenso vertrautes wie seltsames Phänomen sein mag) entgeht nicht, dass es sich hier um etwas »Heimisches« handelt.

Auch die ökologisch positiven Aspekte, wie die mit der Baustoffwahl einhergehende Verringerung der insgesamt für die Errichtung des Gebäudes aufzuwendenden Energie, seine Funktion als CO2-Speicher oder die Tatsache, dass es sich bei Holz um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, sind auch dem interessierten Laien bereits geläufig. Dass durch die Entscheidung für einen konstruktiven Holzbau – das ursprüngliche statische Konzept hatte noch einen erheblichen Anteil an Stahlbauteilen vorgesehen – auch die Baukosten wesentlich gesenkt und die Bauzeit dank des hohen Vorfertigungsgrades und der vereinfachten Montage vor Ort auf nur 32 Wochen gesenkt werden konnte, ist logisch leicht nachvollziehbar.

Brandwiderstand als Kriterium für die Materialwahl
Text: Romana Ring

(Zeitschrift Zuschnitt 14, 2004; Seite 20ff) Seite 1 von 2
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