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Die Kunst der Fuge
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lichtblau.wagner |
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Es war Immanuel Kant, der die Wirkung der Musik mit jener des Lachens verglich. Sie bringe ebenfalls die „Lebenskräfte im Körper hervor“, man fühle die „Schwingung der Organe, welche die Herstellung ihres Gleichgewichts befördert“. „Nicht die Beurteilung der Harmonie in Tönen, sondern das beförderte Lebensgeschäft im Körper, der Affekt, der die Eingeweide und das Zwerchfell bewegt, machen das Vergnügen aus“, meinte der Königsberger Philosoph in seiner „Kritik der Urteilskraft“. Das Hören ist einer unserer eigenwilligsten Sinne. Entwickelt hat sich das Hören beim Menschen eher langsam, es ist sozusagen ein Spätentwickler im Vergleich zum Seh-, Tast-, Geschmacks- und Geruchsinn. Immer wieder wurde der Gehörsinn durch evolutionäre Entwicklungen modifiziert und wie jeder unserer Sinne ist er auf sehr komplexe Strukturen unseres Körpers angewiesen. [...] Die Kunst der Fuge - Zum Klangforum Wien Link extern |
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| (Zeitschrift Zuschnitt 15, 2004; Seite 14ff) | Seite 1 von 2 | ||