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Sinnlichkeit mit System
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DI Arch. Raimund Dickinger |
Holzbaufirma |
Traun, Niemandsland. Eben von der das Zick-Zack der Stadtgrenzen zwischen Linz, Leonding und Traun durchschneidenden Bundesstraße abgezweigt, findet man sich inmitten adretter Siedlungshäuser wieder. In der Achse einer T-Kreuzung zwischen zwei Erschließungsstraßen ist eine Bauparzelle frei geblieben. Und während die Fläche selbst als Vor- und Parkplatz dient, kragt links davon ein mit deutlichem Gestaltungsanspruch geformter Körper über den dahinter anschließenden Komplex gewerblicher Nutzung. Das Erdgeschoss des im rechten Winkel zur Zufahrt ausgerichteten Neubaus wird von zwei Containern eingenommen, deren mit Wellblech verhüllte Fassaden und ebenerdige Zugänge klar die Nutzung als Lager- bzw. Technikräume bezeichnen. Dazwischen liegt – vom auskragenden, mit einem großen Fenster in die Ferne blickenden Körper beschirmt und ebenso klar hervorgehoben – der neue Haupteingang in das Firmengebäude. Eine einläufige Treppe führt im Freien beginnend und den Weg im Haus geradlinig fortsetzend hinauf zum Empfang. Hinter dem Pult, das den von gezielter (Tages-)Lichtregie begleiteten Weg flankiert, öffnen sich die zeitgemäß adaptierten Büroräume des Bestandes, während der diskret abseits gelegene Besprechungsraum die Stirnseite des auskragenden Zubaus einnimmt.
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| (Zeitschrift Zuschnitt 17, 2005; Seite 18f) | |||