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Bedächtige Naturen |
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Gespräch mit Norbert Putzgruber von den Österreichischen
Bundesforsten, Menschen, die sich intensiv mit Waldwirtschaft befassen, sind meist bedächtige Naturen. Das mag damit zusammenhängen, dass der Gegenstand ihrer Tätigkeit, nämlich Bäume und Wald, langsameren Lebensrhythmen unterliegt, als dies im heutigen Alltag der Menschen üblich ist. Die Kultur der Nachhaltigkeit, wie sie sich seit den Anfängen der modernen Forstwirtschaft im frühen 19. Jahrhundert entwickelt hat, ist heute breit und vielfältig geworden. Aber ob ein forstwirtschaftliches Unternehmen nun den Umfang und die Struktur eines Konzerns aufweist wie die Österreichischen Bundesforste, den Charakter eines schlank organisierten mittleren Unternehmens hat wie die Schwarzenbergischen Forstbetriebe im Obermurtal oder die Unmittelbarkeit des Familienbetriebs von Herbert Hofer in Röhrawiesen – die Basis für eine nachhaltige Bewirtschaftung bilden das Lebewesen Baum und das Ökosystem Wald. Damit gilt es zu arbeiten. Dass sich dies in den drei Betriebsgrößen mit ihren unterschiedlichen Organisationsstrukturen und Traditionen sowie in unterschiedlichen klimatischen Lagen jeweils anders auswirkt, illustrieren die drei folgenden Gespräche. Gemeinsam sind ihnen jedoch das Engagement und die Freude an der weitgehend nicht-entfremdeten Arbeit, der individuell konkreten und zeitgemäßen Interpretation von Nachhaltigkeit. Waldverteilung zur Staatsfläche
Waldverteilung in Österreich
Quelle: BMLFUW 2002
Text: Dipl. Arch. ETH Dr.
Walter Zschokke |
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| (Zeitschrift Zuschnitt 24, 2006; Seite 10ff.) | |||