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Tuchfühlung

Michael Hausenblas
Erschienen in
Zuschnitt 41: landauf - landab
März 2011, Seite 27

Aus einer sehr erfrischenden und ebenso überraschenden Kollektion des größten Schweizer Möbelhauses namens Pfister stammt dieser Kleiderschrank der etwas anderen Art, entworfen von Moritz Schmid. Er und zwölf andere Gestalter wurden vom Schweizer Design-Zampano Alfredo Häberli ausgewählt, um für Pfister unter dem Namen »Atelier Pfister« eine neue Produktlinie zu schaffen. Schrank »Aris« ist nur ein Objekt aus der 120 Stücke umfassenden Serie. Schmid war Assistent bei Alfredo Häberli und zählt laut Trendbibel »Wallpaper« zu den Top 20 der internationalen Jungtalente. Das Möbel kann frei im Raum stehen, beim Öffnen des Schranks wird eine leichte Textilhülle über der Holzkonstruktion aus dem Kernholz der Esche zur Seite geschoben. Der Inhalt des luftigen Schranks ist so von beiden Seiten zugänglich.

www.atelierpfister.ch

Text: Michael Hausenblas
Mitarbeiter der Tageszeitung Der Standard

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