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Bastelvase

Michael Hausenblas
Erschienen in
Zuschnitt 47: Das flache Dach
September 2012, Seite 27

Bastelvase

Wer glaubt, eine Blumenvase sei kein geeigneter Gegenstand zum Verreisen, der irrt – zumindest seit es die »Fin Vase« gibt. Den Namen geben dem Neuling im Vasenland zehn flossen- oder flügelförmige kleine Brettchen aus Sperrholz – wir sprechen von japanischer Linde –, die flach und in einer hübschen Schachtel angeliefert und dann mithilfe zweier Ringe miteinander verbunden werden. Das sieht dann so aus, als würden sie sich im Kreis aufstellen. In ihrer Mitte wird das reagenzröhrenähnliche Behältnis eingesetzt, und fertig ist die Vase, in deren Holz, als Ornament sozusagen, feine Linien eingebrannt wurden. Die Vase, die es in der Höhe auf 20 cm bringt, wird in Tokio produziert, ihr Holz mit Bienenwachs eingelassen. Hinpassen tut das Gefäß im Selbstbauverfahren so gut wie überall.

www.flatpackables.com

Text

Michael Hausenblas
Mitarbeiter der Tageszeitung Der Standard

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