Inhalt

Holzrahmendecke

Erschienen in
Zuschnitt 54: Holzdecken
Juni 2014, Seite 18

Bei den Holzrahmendecken unterscheidet man zwischen Rippen- und Hohlkastendecken. Bei beiden Systemen gehört die flächige Beplankung aus Dreischichtplatten, Furnierschichtholz oder OSB-Platten mit zum statischen Querschnitt. Bei der Rippendecke findet dieser Verbund nur auf einer Seite – oben oder unten – statt, bei der Hohlkastendecke auf beiden Seiten. Die Vorteile der Holzrahmendecken sind ihr geringes Gewicht, der geringe Holzeinsatz und dass es eine sofort begeh- und belastbare Deckenkonstruktion ist. Holzrahmendecken eignen sich für mittlere und große Spannweiten.

Vierzig Aufbauten für Trenndecken in Holzrahmenbau

Auf dataholz, dem Online-Bauteilkatalog, finden sich vierzig bauphysikalisch und ökologisch geprüfte Aufbauten für Holzrahmendecken. Die Kennwerte können als Grundlage für die Nachweisführung gegenüber österreichischen Baubehörden herangezogen werden. www.dataholz.at

Vorteile (gilt vor allem für Hohlkastendecke, verklebt)

  • gute Tragfähigkeit und Steifigkeit, weil in der Berechnung die Beplankung
    mit berücksichtigt werden kann
  • geringes Gewicht
  • geringer Holzeinsatz
  • sofort begehbare und belastbare Deckenkonstruktion
  • großformatige Bauteilelemente und damit einfache Scheibenausbildung
  • Hohlraum kann für Beschwerungen (z. B. Splitt) zur Verbesserung des Schallschutzes verwendet werden

Nachteile

  • Hohlraumdämpfung erforderlich
  • braucht entsprechendes Know-how und Einrichtung zur Herstellung

Fotos

© Ludwig Berchtold