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Massivholzdecke

Erschienen in
Zuschnitt 54: Holzdecken
Juni 2014, Seite 12

Massivholzdecken zeichnen sich durch eine geringe Deckenstärke, gute brandtechnische Eigenschaften, einfache Anschlussdetails und eine sofort begehbare Deckenkonstruktion aus. Ihr Nachteil ist ihr hoher Holzeinsatz. Bei den Massivholzdecken unterscheidet man Systeme mit einem linearen Tragverhalten und Systeme mit einem flächigen Tragverhalten. Zu den linearen Systemen zählen die Vollholzbalken-, die Brettstapel- und die Brettschichtdecke. Plattenförmig verleimte Decken aus Brettsperrholz, Furnierschichtholz oder Mehrschichtplatten hingegen weisen ein flächiges Tragverhalten auf und ermöglichen damit eine einfache Scheibenausbildung.

13 Aufbauten für Trenndecken aus Massivholz

Auf dataholz, dem Online-Bauteilkatalog, finden sich 13 bauphysikalisch und ökologisch geprüfte Aufbauten für Massivholzdecken. Die Kennwerte können als Grundlage für die Nachweisführung gegenüber österreichischen Baubehörden herangezogen werden. www.dataholz.at

Vorteile

  • geringe Deckenstärke (optimierte Geschoss- bzw. Gebäudehöhe)
  • gute brandtechnische Eigenschaften
  • einfache Anschlussdetails
  • sofort begehbare und belastbare Deckenkonstruktion
  • großformatige Bauteilelemente und damit einfache Scheibenausbildung (Brettsperrholz)

Nachteile

  • hoher Holzeinsatz
  • keine Scheibenausbildung (bei Brettstapeldecken und Vollholzbalken)

Die Konstruktion ist zugleich Innenausbau: Im Inneren sind die Brettsperrholzplatten an Wand und Decke sichtbar belassen.

Fotos

© KLH UK