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Das Steildach

Konstruktion

Erschienen in
Zuschnitt 76: Steildach
Dezember 2019, Seite 22f.

Konstruktion – Dämmung in oder auf Konstruktion mit oder ohne Hinterlüftung

Von einem Steildach wird üblicherweise ab einer Dachneigung von 10 Grad gesprochen. Da aber keine allgemeingültige Definition vorliegt, werden manchmal auch schon Dächer mit Neigungen ab 5 Grad den Steildächern zugeordnet.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Steildächern und Flachdächern liegt in der Herstellung der äußeren, witterungsdichten Bauteilschichten: Während bei Flachdächern Folienabdichtungen, bituminöse Abdichtungen und Blecheindeckungen verwendet werden, kommen bei Steildächern meist Eindeckungen aus Dachziegeln mit einer Hinterlüftungsebene und Unterdach zum Einsatz.

Dämmung in oder auf Konstruktion mit oder ohne Hinterlüftung

Relevante Normen

_ ÖNORM B 8110-2:2018 Wärmeschutz im Hochbau – Teil 2: Wasserdampfdiffusion, konvektion  und Kondensationsschutz
_ ÖNORM B 4119:2018 Planung und Ausführung von Unterdächern und Unterspannungen
_ ÖNORM B 3419:2018 Planung und Ausführung von Dacheindeckungen und Wandverkleidungen
_ ÖNORM B 3521-1:2012 – Planung und Ausführung von Dacheindeckungen und Wandverkleidungen aus Metall

Quelle (Konstruktionszeichnungen):

© Atlas Mehrgeschossiger Holzbau, Detail Businesss Information GmbH, München 2017, S. 105, 106.
Die Begriffe der Konstruktionszeichnungen wurden entsprechend der österreichischen Norm angepasst.