zuschnitt 51 - page 16

Baumartenverteilung
Nadelbäume
71,6%
L
aubbäume
28,4%
Fichte
Tanne
Lärche
Kiefer
Buche
Eiche
Hainbuche
Esche
Ahorn
59,7%
2,4%
4,1 %
4,9%
10,2 %
1,8%
2,7%
3,1 %
1,9%
Baumhöhe in Metern
30 – 55
30 – 40
20 – 40
10
– 30
30 – 35
20 – 30
15 – 25
20 – 30
– 25
Höchstalter in Jahren
150 – 250
500 – 800
200 – 500
300 – 650
200 – 300
500 – 800
120 – 500
150 – 250
100 – 120
Hiebsreife in Jahren
80 – 120
90 – 130
100 – 140
80 – 140
100 – 140
120 – 200
60 – 80
70 – 90
80 – 120
Anzahl der auf die jeweilige Baumart angewiesenen pflanzenfressenden Insektenarten
150
58
50
162
96
298
59
37
24
Die Fichte ist mit
59,7
%
die am häufigsten vor-
kommende Baumart.
Kenngrößen des österreichischen Waldes
Waldfläche
4
Mio. Hektar von
8,4
Mio. Gesamtfläche
Zuwachs⁄ Jahr
4.000
Hektar
Wirtschaftswald (inkl.
8
% Schutzwald im Ertrag)
82
%
Schutzwald ohne Ertrag
12,5
%
Holzvorrat
1.135
Mio. Vfm
Holzzuwachs
30,4
Mio. Vfm, Holzernte (Waldinventur)
25,9
Mio. Vfm
Holzernte (Holzeinschlag
2012
)
18
Mio. Efm
Davon gehen
53
% in die Sägeindustrie,
18
% in die Industrie
(Papier⁄ Platte⁄ Zellstoff) und
29
% in die energetische Nutzung.
1
Hektar Wald (
100
x
100
m):
1.017
Bäume (Ø ≥
50
mm) =
337
Vfm
Zuwachs
9
Vfm, Ernte
7,7
Vfm
Gesamtertrag je Hektar (
2010
)
im Kleinwald
529
Euro ⁄ im Großwald
472
Euro
Forstliche Förderung je Hektar und Jahr (
eu
⁄ Bund⁄ Länder)
11,6
Euro
Der Urwald
CO
2
-Emission
889
t
CO
2
-Speicherung
1.035
t
CO
2
-Senke
146
t
0
50
100 150 200 250 300
Jahre
0
50
100 150 200 250 300
Jahre
350
300
250
200
150
100
50
0
350
300
250
200
150
100
50
0
Kohlenstoff (t⁄ ha⁄ J)
Quellen: Österreichische Waldinventur
2007 – 09
; Holzeinschlag
2012
, Lebensministerium; Baumarten, Rudi Wagenführ, Holzatlas, Leipzig
1996
; Peter Schütt, Joachim Schuck, Gregor Aas, Ulla Land (Hg.): Enzyklopädie der Holz
Dominik A. Cullmann, Mart-Jan Schelhaas, Gert-Jan Nabuurs, Niklaus E. Zimmermann, Climate change may cause severe loss in the economic value of European forest land, Nature Climate Change
3
2013
, S.
203–207
; Der österreichische Wald:
Der Wirtschaftswald
CO
2
-Emission
2.653
t
CO
2
-Speicherung
2.650
t
CO
2
-Senke
1.603
t
Ökologie des Waldes
Eine CO
2
-Bilanz* nach
300
Jahren
* geb. Kohlenstoff als CO
2
-Äquivalent umgerechnet
Die Entwicklung eines unbewirtschafteten Buchenwaldes verläuft CO
2
-neutral.
Der Kohlenstoff, der in den ersten
150
Jahren gebunden wurde, wird durch die
Verwitterung der Bäume wieder als CO
2
an die Atmosphäre abgegeben.
Im Gegensatz zum Urwald wird der Wirtschaftswald immer in der Optimalphase
gehalten. Bevor die Bäume ihr Höchstalter erreicht haben und der Wald von der
Kohlenstoffsenke zur -quelle wird, werden sie geerntet.
Wird das Holz energetisch genutzt, gibt es den gespeicherten Kohlenstoff wieder
in die Atmosphäre ab. Da innerhalb von
300
Jahren aber zwei Produktionszyklen
stattfinden, ist dies die doppelte Menge CO
2
. Rechnet man den Substitutionsef-
fekt, den geringeren Verbrauch fossiler Brennstoffe, in die CO
2
-Senken-Funktion
des Wirtschaftswaldes mit ein, dann ist dieser wesentlich besser als der Urwald.
Der Substitutionseffekt durch eine stoffliche Nutzung des Holzes ist hier noch
gar nicht eingerechnet.
Stamm Boden Streu Totholz
50
m
30
m
10
m
50%
40%
30%
20%
10%
1...,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15 17,18,19,20,21,22,23,24,25,26,...32
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