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Urbane Architektur

Urbane Architektur mit Holz auf der Höhe der Zeit

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Vieles spricht auch für den verstärkten Einsatz von Holz als Baustoff in der Stadt. Wer bei Holz nur an das Haus im Grünen denkt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt: die zentralen Aufgaben des Bauens in einer Zeit der schwindenden Rohstoffe und des Klimawandels sind die Revitalisierung der Bestände sowie eine bewusste Verdichtung der städtischen Bebauung. In beiden Bereichen sind ausgewogene Mischlösungen denkbar und sinnvoll.

So wird bei vielen Aufstockungen, Zu-, Um- und Aufbauten Holz nicht nur aus statischen und verarbeitungstechnischen Gründen eingesetzt. Mit der bescheidenen Dachkammer des armen Poeten haben die aktuellen Raumschöpfungen in den urbanen Dachlandschaften nichts mehr gemeinsam. Der Dachbodenausbau bzw. die Dachzone sind zu einem beliebten Bauland geworden. Neben den klassischen Dachausbauten, die sich mehr oder weniger unauffällig in die vorhandene Stadtkontur einfügen, bis zu Aufbauten, die sich wie Satelliten über den Gesimskanten niederlassen, ist das Spektrum des Möglichen und Sinnvollen in den letzten Jahren stetig breiter geworden.  Der  Dachwohnungs-Boom – bei dem Holz eine zentrale Rolle aus Baustoff spielt – ist in mehrfacher Hinsicht sinnvoll:  aufwertende Stadtreparatur und ökonomischer Ausnutzung bestehender Strukturen gehen hier Hand in Hand.

Aber damit noch lange nicht genug: Holzhäuser sind zwar in der Stadt noch eher Exoten, aber das kann sich in den nächsten Jahren bereits sehr rasch ändern. In Berlin stehen bereits Holzhäuser mit sieben Geschossen, und auch in Österreich sind dank neuer Technologien und an sie angepasster Baugesetze viergeschossige Holzbauten möglich. In unserem anderen Nachbarland, der Schweiz, sind Gebäude mit sechs Stockwerken  schon möglich, in London gar  mit neun. Und wer weiß: vielleicht wird in Österreich bald das erste Holzhochhaus mit 20 Geschossen stehen.

Wohnen mit Holz – trendy und sinnvoll
Lange Zeit, so schien es – durften viele ökologisch sinnvolle Dinge als  Spaß- oder Ästhetik freie Zonen. Heute sind Akku betriebene Supersportwagen oder sogar Geländemotorräder serienreif und gelten als chic, Viel-Flieger kompensieren die durch sie verursachten CO2 Emissionen etc.
Moderne Holzbauten waren ihrer Zeit in dieser Hinsicht lange voraus: gültige Vorschriften wurde lange schon erfüllt, um den modernen Bau- und Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden und in den letzten Jahren ist im Holzbau eine so große technischen und gestalterischen Vielfalt entstanden ist, dass beinahe schon schwer überschaubar erscheint.,

Dabei ist sie ein Ausdruck der unendlichen Bandbreite an Möglichkeiten, die Holz – gerade in Kombination mit moderner Technologie bietet und wodurch eine individuell auf die Bedürfnisse der Bauherren zugeschnittene Planung und Umsetzung erst machbar und ökonomisch wird.

Egal ob für Wohnhäuser, Gewerbebauten oder in der Stadt: allen Arten von Holzbauten gemeinsam ist der hohe Vorfertigungsgrad, der mit diesem Baustoff zu erzielen ist. Ganze Bauteile können bereits im Werk unter gleichmäßigen, witterungsunabhängigen und kontrollierten Bedingungen vorgefertigt und dann schnell und präzise auf der Baustelle eingebaut werden. Aus diesem Grund bestehen auch Fertighäuser im Allgemeinen aus Holzkonstruktionen. Zugleich gewährleistet der Holzbau schnelles, trockenes, leichtes und platzsparendes Bauen. Fundamente können aufgrund des niedrigeren Gewichts der Holzbauweise kleiner dimensioniert werden als bei Ziegel- oder Betonmassivbauweise, die Wanddicken sind bei gleicher bauphysikalischer Leistung generell geringer und es gibt keine langen Austrocknungszeiten; ein Holzhaus kann ohne Gefahr von Feuchtigkeits- oder gar Schimmelbildung sofort nach seiner Fertigstellung bezogen werden. Man tut dem Material unrecht, wenn man glaubt, das Leben in einem Holzhaus sei ein Risiko. Im Gegenteil: nur Holz behält seine statischen Eigenschaften auch bei einem Brand. Dasselbe gilt für die Dauerhaftikgeit und Standfestigkeit von Gebäuden in Holzbauweise, vorausgesetzt – und das trifft in gleichem Maß auf alle Baustoffe zu –, dass Planung und Ausführung korrekt und gesetzeskonform erfolgen.

Nicht zuletzt ist das Bauen mit Holz ein aktiver Beitrag zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Holz bindet CO2 aus der Atmosphäre, ist eine reichlich vorhandene, nachwachsende Ressource, die in heimischen, oft klein strukturierten, aber hoch spezialisierten, regionalen Betrieben verarbeitet wird, und kann vollständig recycelt bzw. entsorgt werden.

Vor allem aber bedeutet bauen mit Holz, Energie sparend zu bauen und in Prozessen und Zyklen zu denken. Nicht nur die Errichtung eines Gebäudes ist ausschlaggebend, auch seine Lebensdauer, seine Nutzungsqualität und seine Entsorgung spielen eine Rolle. Durch die leichte Adaptierbarkeit von Holzkonstruktionen können diese bei Bedarf veränderten Bedürfnissen vergleichsweise einfach angepasst werden. Das trifft auch für die Erneuerung der infrastrukturellen Ausstattung wie z.B. Heizsysteme zu, die sich auf Grund technischer Entwicklungen im Lauf eines Haus-Lebens als wünschenswert oder notwendig erweisen könnte. Dadurch werden Nutzungsdauer und Nutzerzufriedenheit erhöht. Wird ein Gebäude schließlich abgetragen, so kann ein vorausschauend geplantes Holzhaus zu großen Teilen wiederverwertet oder aber thermisch entsorgt werden. Im ersten Fall entstehen vor allem Holzwerkstoffe, die wieder verbaut werden können, im zweiten liefert das Holz nun selbst Heizenergie und setzt nicht mehr an CO2 frei, als es während seines Wachstums gespeichert hat.

Sorgsamer Umgang mit Energie beim Hausbau zur CO2 Minderung
Holz ist dafür der ideale Baustoff: denn Holz besitzt hohe Wärme dämmende Fähigkeiten und bietet einfache konstruktive Möglichkeiten für zusätzliche Wärmedämmung. Deshalb sind auch sehr viele Holzbauten so genannte Niedrigenergiehäuser.

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Siebengeschosser "E3"

am Prenzlauer Berg/Berlin

 

 

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