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Holzbauten

Der Klick zur Architektur

Wien investiert in Schulzubauten: Standorterweiterungen mit Holzmodulen

Die ersten Zubauten werden bereits mit Beginn des Schuljahrs 2014/15 in Betrieb gehen. Ermöglicht wird die rasche Erweiterung durch ein modulares Holzbausystem

Wien wächst um rund 20.000 Menschen jährlich. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Wien entschlossen, bestehende Pflichtschulen kontinuierlich zu erweitern. Die ersten Zubauten werden bereits mit Beginn des Schuljahrs 2014/15 in Betrieb gehen.

Ermöglicht wird die rasche Erweiterung durch ein modulares Holzbausystem, mit dem höchste bauliche Qualität in kurzer Zeit geschaffen werden kann.

Durch die Vorfertigung im Werk  wurde die Bauzeit wesentlich reduziert. Haustechnische Anlagen, Installationen, Heinzung, Lüftung, Fenster alles ist in den Holzmodulen schon fix eingebaut.

Die Fertigteilmodule für die ersten fünf Objekte sind bereits in Wien eingetroffen, werden nun zusammengefügt und über den Sommer betriebsbereit gemacht.

Am 7. Juli 2014 wurden beispielsweise die Fertigteilmodule für die Volksschule am Karl-Toldt-Weg 12 in Penzing geliefert. Die Teile wurden dabei vom Flötzersteig aus mit einem Autokran über die angrenzenden Bäume und Gärten gehoben.

Die Volksschule bekommt einen 900 Quadratmeter großen Zubau mit fünf neuen Klassen, zwei Freizeiträumen, einem Bewegungsraum und Nebenräumen.

2014: Fünf Schulzubauten in moderner Holzbauweise

Insgesamt werden fünf Zubauten in Holzbauweise für das Schuljahr 2014/15 errichtet. Neben der Volkschule am Karl-Toldt-Weg sind dies die Schulen der Braunhubergasse, in der Molitorgasse, der Herzmanovsky-Orlando-Gasse/Herchenhahngasse sowie in der Lavantgasse.
Insgesamt entstehen 27 neue Klassen und 13 Räume für sonstige Nutzungen.

Mit Beginn des Schuljahrs 2015/16 sollen drei weitere Zubauten in den Bezirken Simmering, Ottakring, und Floridsdorf realisiert werden. In Summe werden somit bis Herbst 2015 insgesamt 44 neue Volksschulklassen entstehen. Gesamt investiert die Stadt Wien in diese bereits fixierten acht Zubauten rund 22,5 Millionen Euro.

Umgesetzt wird das Schulerweiterungsprojekt von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH

"Mit dem gewählten System in Holzleichtbauweise schaffen wir nicht nur extrem kurze Bauzeiten, es ist auch ein positiver Beitrag zur Ökobilanz. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in Österreich vorkommt und besonders gut geeignet für Projekte dieser Art ist", sagt Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.