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Holzbaugespräch

Selbstverständlicher und wertiger Baustoff

proHolz Kärnten
Holz setzt sich als selbstverständlicher Baustoff durch, wenn man das Material versteht und richtig einsetzt und es ist unschlagbar beim Bauen im Bestand. Das waren Erkenntnisse beim Holzbaugespräch am 10.04. in der FH in Spittal an der Drau.

Anerkannte Experten aus der Branche tauschten sich über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus und warfen gemeinsam einen Blick in die Zukunft des Holzbaues. Moderator und Vorstand vom Architektur Haus Kärnten Markus Klaura hatte die Architekten Sonja Hohengasser, Jürgen Wirnsberger, Reinhard Suntinger, den TU-Professor und Architekten Juri Troy, den Holzbauer Franz Gasser, den Forstwirt Johannes Thurn-Valsassina und den Tragwerksplaner Markus Lackner zu Gast. Das Gespräch fand im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung zum Holzbaupreis Kärnten 2025 statt, die gerade durch das Land tourt. Das Expertenteam war sich darin einig, dass sich Holz aufgrund seiner Nachhaltigkeit und der technologischen Fortschritte als Baustoff durchsetze. Dabei sei es wichtig, Holz unaufgeregt da einzusetzen, wo es gut funktioniert. Dazu brauche es gut ausgebildete Handwerker und Planer. Neue Herausforderungen ermöglichten immer wieder neue Antworten. Wichtig sei es, sich in der Planung ständig selbst zu hinterfragen, damit gelinge Entwicklung. Insgesamt solle weniger neu gebaut, sondern eher der Bestand adaptiert werden. Da sei Holz auch kalkulatorisch unschlagbar. Es brauche eine neue Balance. Es gehe nicht nur um den Preis, sondern auch um den Wert. Die interdisziplinäre Gruppe kam auch zum Schluss, dass gegenseitiges Verständnis  aller Mitglieder in der Wertschöpfungskette dem Holzbau sehr dienlich wäre.
Organisiert wurde das Holzbaugespräch vom Architektur Haus Kärnten und der FH Kärnten Studiengang Architektur gemeinsam mit proholz Kärnten. Rund 100 Zuhörer:innen waren von den Einblicken in die Branche angetan.

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