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Weitergebautes weiter gedacht

Valentin Fischer
Foto: proHolz
Die Veranstaltung "Vom Bestand zur Zukunft: Holz als Sprache des Weiterbauens", die von ORTE gemeinsam mit proHolz Niederösterreich ausgetragen wurde, brachte solche Beispiele von gelungenen Erweiterungen aus dem niederösterreichischen Umland in die Landesbibliothek, bei denen Holz buchstäblich eine tragende Rolle spielt.

Den Anfang des Programms machte Architekt Christoph Scheitbauer mit der viel beachteten und ausgezeichneten Aufstockung und Sanierung des Wohnbaus Inhauser Straße in Salzburg mit der prägnanten Schnittstelle zum Bestand. 

Sandra Gnigler von Mia2 stellte mit dem Stadthaus Linz eine Erhöhung eines historischen Gebäudes im geschlossenen Verband vor, die den Einsatz von Kopf und Händen der Architekten gleichermaßen erforderte.

Weniger experimentell, dafür aber ein spürbar rasanter Einstieg in ihre eigene Laufbahn war der Weinhof Lockenbauer, erweitert und präsentiert von Architektin Mascha Ritter.

Dagegen sehr progressiv machte sich Jan Tyrpekls Holzhütte aus, die der tschechische Architekt auf einem ehemaligen Bunker an der Grenze zu Österreich und als abschließenden Architekturinput platzierte.

Danach berichtete Roland Ernst, Graf Holztechnik, aus der Praxis und über die technischen Möglichkeiten und Entwicklungen des Erweiterns in Holz.

Auf die von Anette Isopp moderierte, spannende Diskussion folgte schließlich noch ein Anstoßen mit gemütlichem Ausklang im Lesesaal der Niederösterreichischen Landesbibliothek.