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Rondo – Holz auf dem Weg

Rondo – Holz auf dem Weg

Eine Kooperation mit »Der Standard«

Machen Sie die Rechnung. Beziehen Sie die Themen Nachhaltigkeit und Kohlendioxidausstoß in die Gleichung ein, berücksichtigen Sie Energieeinsparungen, ökologischen Fußabdruck und gesetzliche Rahmenbedingungen. Sie werden als Ergebnis bekommen, dass Holz auf dem richtigen Weg ist. Und auf einer Route nach oben: Wer mit Holz baut, kann drei, vier oder mehr Stockwerke planen. Im Wohnbau hält die erneuerbare Ressource in vieler Hinsicht mit anderen Materialien mit, in puncto Nachhaltigkeit ist sie auf der Überholspur. In diesem Rondo Spezial "Holz auf dem Weg" kommen die ArchitekturkritikerInnen Isabella Marboe und Wojciech Czaja zu Wort und der Technikexperte und -autor David Staretz. Zum Holz in weiteren schönen Bezügen äußert sich die Journalistin, Zeichnerin und Gitarristin Andrea Maria Dusl. Viel Vergnügen beim Lesen und Schauen.
Michael Freund

Die 16seitige RONDO Spezial-Ausgabe »Holz auf dem Weg« erschien am Dienstag, den 02. Oktober 2007 in der Tageszeitung »Der Standard« in ganz Österreich.

Schlaraffenland mit Bonuspunkten

von Wojciech Czaja

Wohnen in Holz? Noch immer rümpfen viele Österreicher die Nase. Die Baukosten selbst sind zwar ein wenig höher als im Massivbau, doch bei genauerer Betrachtung entpuppt sich Holz als wahres Multitalent – auch in puncto Kosten.

Bunter Haufen Zeilenweise

von Isabella Marboe

Eine Gruppe von Stadtmenschen schloss sich mit Architekt Johannes Kaufmann zur Errichtergemeinschaft zusammen und baute sich am Stadtrand von Dornbirn ein Haus aus Lärchenholz. Sie wohnen in einer Reihe, gegrillt und gefeiert wird gemeinsam.

Lass die Sonne rein

von Isabella Marboe

Im Osttiroler Grenzort Sillian planten zwei Architektenteams ein Alters- und Pflegeheim. Nicht Ausgrenzung, sondern Dabeisein ist das Motto des Baus.

Cool am Wasser

von Isabella Marboe

Sie machen ihrem Namen Ehre: Ans Ufer der Salza stellten die Architekten von Holz Box Tirol eine coole, schwarze Kiste. Hochwassersicher schweben fünf
Appartements auf Stelzen über wildem Wasser.

Gesünder als früher

von Isabella Marboe

Auf fruchtbarem Salzburger Moorboden planten sps-architekten für den Bauträger Heimat Österreich die Passiv-Wohnanlage Samer-Mösl. Ihre Fundamente stecken auf Pfählen im Moor. Die Häuser darüber aber sind ganz aus Holz und haben gleich zwei Sonnenseiten.

Pfahlbau mit Heiztorpedo

von David Staretz

Massiv passiv: Die größte Passivhaus-Wohnanlage Österreichs beeindruckt durch raffiniert einfache HiTech-Systeme. Der Salzburger Wohnbauträger »Heimat Öster-reich« hatte das Projekt im Jahr 2003 österreichweit ausgeschrieben. Sieger wurden sps-architekten GmbH (Architekt Simon Speigner als Generalplaner und Holzbau Meiberger als Generalunternehmer). Heute steht Samer-Mösl im Salzburger Stadtteil Gnigl auf festen Pfählen im Restmoor: die größte Passivhaus-Wohnanlage Österreichs, eine geschlossene Einheit aus drei lang gestreckten Wohneinheiten.

In Linz gelingt's

von David Staretz

Passivwohnungen in Holzriegelbauweise erweisen sich schon in der Entstehungsphase als sympathische Bauform, wie das Beispiel einer Linzer Wohnanlage zeigt.

Karriere eines Klotzes

von Andrea Maria Dusl

Strat & Co: 1941 hatte Lester William Polfus eine zündende Idee, die ihm weltweite Berühmtheit einbringen sollte. Und Generationen von Musikern hatten ein neues Statussymbol. Ob Soft Rock oder Hard oder Death Metal: Die Basis sind Ahorn, Erle, Rosen- und viele andere Hölzer.

Besserer Klang nach der Eiszeit

von Michael Freund

Strad & Co: Vor rund 300 Jahren schufen einige Cremoneser Familien Saiteninstrumente, die bis heute – und mehr denn je – unter Spitzenmusikern begehrt sind. Noch immer rätseln Experten, was das Geheimnis ihres Erfolgs ist. Ausgerechnet ein Astronom fand heraus, dass das Holz eine Rolle gespielt haben dürfte.