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zuschnitt 1

Wohnen im Holzstock

Wer den Holzwohnbau propagiert, will mit Qualitäten überzeugen: leicht statt schwer, trocken statt nass, schnell statt langsam! Aber letztlich auch sagen: preiswert statt billig, absehbar statt ewig, sein statt scheinen. Das Modellvorhaben in Bayern und hochwertige Bauten in Österreich belegen: die erste Generation der Mehrgeschoßer hat die Bewährungsprobe bestanden. Zum Durchbruch braucht es einen Reformschub bei der Rationalisierung des Holzbaus und bei der Information über Holz.

Modellvorhaben Bayern
Der öffentliche Anschub für die Holzsystembauweise hat sich in Bayern als sinnstiftend erwiesen. Sie hat zu neuer Variationsbreite im Wohnbau beigetragen, aber sie musste ihre Kriterien zuspitzen, um praktikabel zu sein. Sie ist trotzdem kein Selbstläufer geworden. Wichtige Erkenntnisfelder sind: die Abwägung des Standorts, die Akzeptanz bei den Zielgruppen, die Detailkultur, die industrielle Vorfertigung und die Baulogistik, der Preisvergleich mit dem Massivbau.

Ökonomische Dimension
Kosteneinsparungen im Wohnungsbau sind eine wichtige Voraussetzung, um erschwingliche Preise und Mieten zu erreichen. Relativ zum Einkommen haben sich die Kosten für das Wohnen seit Mitte der Fünfzigerjahre verdoppelt. Um diese Entwicklung zu bremsen und umzukehren, initiiert die bayerische Oberste Baubehörde Pilotprojekte des experimentellen Wohnungsbaus, um am gebauten Beispiel zukunftsfähige Wohnkonzepte und innovative Bauweisen zu erproben.

Inhaltsverzeichnis zuschnitt 1

Zuschnitt01 titel: Zuschnitt3 01.05.01_neu

 

Vergriffen!
FormatDIN A4
Seiten28
Gewicht0.150kg
Auflage1. Auflage Mai-Juni 2001

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