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zuschnitt 46

Für die Öffentlichkeit

Regionale Wertschöpfung und ökologisches Bauen ist in aller Munde. Wie aber sieht es beim Bauen für die öffentliche Hand aus? Im Zuschnitt 46 zeigen wir, wo und warum die öffentliche Hand mit Holz baut.

Wir legen die Argumente dar, die für einen Holzbau sprechen und verdeutlichen dies anhand von ausgeführten Beispielen. Neben vier Gemeinden, in denen das Bauen mit Holz bereits seit Jahren eine Selbstverständlichkeit ist, stellen wir auch eine Reihe von Einzelprojekten vor. Wer wissen will, was in Österreich in Holz von der öffentlichen Hand gebaut, der bekommt in der Mitte des Heftes einen schönen Überblick. Hier haben wir 58 ausgewählte Holzbauten für Sie zusammengestellt und auf einer Österreichkarte verortet.

Inhaltsverzeichnis zuschnitt 46

  • EssayDas Holz und der Bürger

    Holz steht verstärkt für naturnahes und nachhaltiges Bauen, zusehends werden auch die durch das Holz erzeugten atmosphärischen Qualitäten, die Möglichkeit neuer Lebensatmosphären, geschätzt.

  • Beziehungspflege in HolzbauweiseGemeinde- und Pfarrzentrum Meggenhofen

    Die Klimabündnisgemeinde Meggenhofen setzte beim Bau ihres neuen Gemeindezentrums auf die Ressource Holz aus dem eigenen Gemeindegebiet. Ein Gebäude mit einem einzigartigen Raumklima entstand.

  • Bauen mit Holzist aktiver Klimaschutz

    Neben der Ökobilanz gilt das Nachwuchspotential, der Umfang nachwachsender Rohstoffe und damit neuer Kohlenstoffspeicher, als zentraler Aspekt bei der Betrachtung von Baustoffen und deren Umwelteinflüssen.

  • Dorf und HolzHittisau, Krumbach, Langenegg

    Mit engagierten Ortskerngestaltungen und neuen Kommunalbauten traten die drei Gemeinden im Bregenzerwald gegen die Zersiedelung an. Der Baustoff Holz spielte dabei eine zentrale Rolle.

  • Bauen für die ÖffentlichkeitNachgefragt

    Wo liegen die Herausforderungen der öffenltichen Hand beim Bau und Erhalt von Gebäuden? Welche Rolle spielt der Werkstoff Holz dabei? Zuschnitt befragte Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen.

  • Klimaneutraler WirtschaftsmotorKindergarten Moosburg

    Der Kindergarten, unter Mitbestimmung der Bevölkerung entstanden, ist Teil eines geplanten Bildungscampus. Man entschied sich für ein Gebäude in Holzriegelbauweise, um den kleinen Wirtschaftskreislauf zu fördern.

  • Wer bestellt, muss wissen, was er willÜber die Rolle des öffentlichen Bauherrn

    Den Gemeinden kommt eine zentrale Rolle in der Umsetzung von Baukultur zu, oftmals fehlt jedoch das fachliche Wissen. Zunehmend greifen daher auch kleine Kommunen auf professionelle Beratung zurück.

  • Skaten, BMX-Fahren – alles kein Problem!Sportpark Lissfeld in Linz

    Konstruktives Herzstück des Sportparks ist die Trendsporthalle mit einem Sandplatz für Beachvolleyball. Trotz großer Lärmentwicklung herrscht dank dem Einsatz von Holz eine angenehme Akustik.

  • Gepflegte Alten-WGPflegezentrum Gurgltal

    Die Wohnbereiche des Pflegezentrums sind in erster Linie in Massivholz ausgeführt. Holz, vorwiegend Weißtanne, findet sich auch bei den Oberflächen und beim Mobiliar und schafft eine behagliche Atmosphäre.

  • Regionale WertschöpfungsketteHolz im Lungau

    Holzproduktion und -verarbeitung sind wichtige Einkommensquellen für die Wirtschaft im Lungau, die aber nur über eine überregionale Vernetzung in der Wertschöpfungskette gesichert werden können.

  • St. Nikolai im SausalEine steinerne Gemeinde baut in Holz

    Die zahlreichen Vorteile vom Bauen mit Holz (hoher Vorfertigungsgrad, kurze Bauzeiten, niedrige Erhaltungskosten) überzeugten und führten zu einem Gemeindeamt, Musikheim und einem Winzerhaus in Holz.

  • Tummelplatz der RohstoffeAbfallsammelzentrum als Prototyp

    Das Abfallsammelzentrum Grieskirchen war Vorbild für die Entwicklung eines Prototypen an weiteren Standorten. Bei der Konstruktion aus Holzriegelwänden standen Recyclefähigkeit und Nachhaltigkeit im Vordergrund.

  • Seitenware - Red Bull Music AcademyRed Bull Music Academy

    2011 fand das jährliche Event in einem ehemaligen Schlachthof in Madrid statt. Der Umbau in Holz bot trotz des begrenzten Budgets große bauliche Vielfalt.

  • Seitenware - poolbar Festivals Wien und Feldkirchpoolbar Festivals Wien und Feldkirch

    2012 stand das Festival im Zeichen von Holz: Zunächst eine Skulptur aus Fichtenhölzern, sodann eine Installation aus industriell gefertigten Schalungstafeln.

  • Badewannenkapitän

    Beim Befüllen der „Bathtub“ mit Wasser formt sich der Rahmen (amerikanische Eiche mit einem Verbundstoff aus Marmor und Polyester) entsprechend dem Wasserdruck und härtet an die Streben gelehnt aus.

  • Faltenpflege

    Die Vogelhäuschen der Paper Poetry-Linie von Rico Design eignen sich nicht nur als Dekoration im Stil des Origami, sie funktionieren auch als dreidimensionale Einladungs-, Dankes- oder Glückwunschkarten.

  • Starke Flanke

    Flankenfräsen: Dabei wird die Werkzeugachse parallel zur erzeugten Oberfläche geführt. Ein Beispiel dieser Technik ist der Flankenschnittstuhl F/01 von schindlersalmerón, erhältlich in Eiche geölt oder schwarz gebeizt.

  • Kleinstraumbüro

    Das Tischhäuschen des japanischen Architekten Torafu eignet sich als kleiner Spielplatz ebenso wie als Werk- oder Arbeitsplatz. Das Möbel aus Sperrholz und Polyester ist in knallbunten Farben erhältlich.

  • Paul Renner

    Paul Renners temporäres »Theatrum Anatomicum« vor dem Kunsthaus Bregenz, eine 12 m hohe, 24 m lange und 16 m breite Holzrippenkonstruktion, bot 2007 133 Personen Platz, den Vorstellungen beizuwohnen.

cover Zuschnitt-46 01

 

8,00 €
FormatA4
Seiten32
Gewicht0.15kg
ISBN978-3-902320-91-9
AuflageJuni 2012

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